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Ist das schon Upcycling? – Herbstgirlande mit Halloweentouch

Eine Woche nach dem Geburtstag des Kleinen habe ich es nun auch endlich geschafft die Geburtstagsdeko abzunehmen. Jetzt ist also Platz für die Herbstdekoration (die ich durch die Namibia-Reise noch nicht draußen hatte).

Vor eineinhalb Wochen habe ich ehrenamtlich bei dem Lichter-/Weinfest in unserer Kirche geholfen und konnte da ein paar Eicheln und Physalis abgreifen, Zierkürbisse hatte meine Schwester übrig und auch wenn die Gehwege schon fast leer gesammelt waren, habe ich doch tatsächlich noch einzelne Kastanien finden können!

Beim durchwühlen meiner Dekokiste kam dann noch ein Paket Herbstlaub zum Vorschein. Die Streudeko aus Filz hatte ich während dem Studium in einem der bekannten 1-Euro-Läden gekauft und eher stiefmütterlich behandelt. Streudeko nimmt immer so viel Platz weg und irgendwie habe ich nie genug freie Fläche übrig :(.

Es waren je vier Blätter in braun, rot, orange und gelb. Mittlerweile zierte auch schon Kerzenwachs einige der Blätter und ein orangefarbenes fehlte. Was also machen?

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Nicht mehr in einer kleinen Studentenbude wohnend, erschlossen sich durch große Fensterfronten nun ganz andere Möglichkeiten der Wohnungsdekoration! Also schnell Nadel und einen transparenten Faden gegriffen und schon wurde aus der nervigen Streudeko eine hübsche Fensterdeko :).

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Ich hatte einfach einmal durch das ganze Blatt genäht und am Anfang des nächsten Blatts immer einen Knoten gemacht, damit es nicht runterrutscht. Insgesamt wurden es vier Girlanden (nennt man das auch so, wenn es einfach nur runterhängt?) mit je vier bzw. drei Blättern.

Blieb noch das Problem des fehlenden Blattes, der Symmetrie wegen und so. Dem heutigen Feiertag huldigend, suchte ich schnell im Bastelfundus nach einer Schablone und bastelte mir, aus einer doppelten Lage schwarzem Filz, eine kleine Federmaus.

Fledermaus

Ich finde, die darf dann auch ein bisschen länger da hängen, nicht nur an Halloween.

Herbstlaub

In einem Monat ist schon wieder der erste Advent und die Herbstdeko muss leider weichen. Aber auch im Winter geht der Dekoartikel-Industrie die Streudeko nicht aus. Man kann bestimmt auch aus Tannenbäumchen, Schneeflocken, Sternchen und Rentieren schöne Girlanden machen und für den Frühling gibt’s dann Blümchen und Häschen :P.

Welche Dekoration verstaubt bei euch schon seit Jahren in der Ecke und hätte mal eine Auffrischung nötig?

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Namibia Teil 3: Shopping

Ich weiß, voll klischeemäßig, aber Shopping gehört im Urlaub halt dazu ;).

Sundown

Swakopmund

In Swakopmund waren wir fast eine ganze Woche, da habe ich also am meisten ausgegeben :P. Ich hatte natürlich nicht daran gedacht Hausschuhe mit nach Namibia zu nehmen. Da in unserer Ferienwohnung aber Steinfußboden war, brauchte man diese mehr als dringend. Also ging es erstmal zum Klamotten einkaufen. Das Primark-Äquivalent im südlichen Afrika ist MrPrice. Da bekommt man qualitativ nicht ganz so hochwertige, aber modische Anziehsachen zu günstigen Preisen. Für Urlauber mit zuviel Geld gibt es in Swakopmund mehrere Safari-Bekleidungsläden. Wenn man etwas ausgefallenere Kleidung haben möchte, muss man in den vielen kleineren Boutiquen gucken. Bei Colors am Ankerplatz habe ich mir zum Beispiel zwei schöne Batikkleider gekauft. Wenn man genau hinschaut, sieht man eins davon auf dem Foto unter meiner Jacke hervorflattern… Babysachen gab es ganz tolle bei Ackermans, wobei da viel mehr süße Mädchensachen waren. Im Pick’n’Pay-Supermarkt habe ich für den Kleinen ganz viele T-Shirts mit Comichelden gekauft :).

T-Shirt (1) T-Shirt (2)

Im Spar gab es shooshoos, die mir von Olaf’s Tante empfohlen wurden. shooshoos sind handgemachte Baby-Lederschuhe aus Südafrika, von denen es Krabbelschuhe und Lauflernschuhe mit fester Sohle gibt. Man kann sie auch in Deutschland im Internet bestellen (Amazon, windeln.de, baby-markt.de). Da waren soo viele süße dabei, aber ich habe mich dann für zwei Paar entschieden. Einmal Krabbelschuhe mit einem Pinguin, schließlich kommt der Winter. Und ein paar braune gefütterte Stiefelchen. Ich habe sie in Größe XL genommen, das ist zwar von 18-24 monaten, aber die in L haben ihm gerade noch so gepasst und die gefütterten Schuhe braucht er dann ja eh erst so im Dezember. So zumindest der Plan, konnte ja niemand mit diesem Mistwetter rechnen…

Shooshoos

Und für mich gab es auch noch was in Swakopmund: Stoff in Hülle und Fülle!!! In dem schönen Handarbeitsladen ZigZag gab es alles was das Näherinnenherz begehrt und ich hatte viel Mühe mich zu beherrschen nicht alles leerzukaufen.

Ich habe für mich fünf verschiedene Stoffe gekauft (voll viel pink) und einen süßen Roboterstoff für den Kleinen. Natürlich habe ich noch nicht die geringste Ahnung, was ich damit nähen will. Aber im Moment freut es mich schon allein sie im Schrank liegen zu sehen, sodass das Vernähen auch noch Zeit hat :).

Stoff Mama

Stoff K

Karibib

In Karibib war ich nur im Pep-Store (viel mehr gibt’s da auch nicht), und habe auch nur Dinge gekauft, die ich wirklich brauchte: einen Ersatzkoffer, weil meine Eltern einen von uns schon mit zurückgenommen hatten, eine Sonnenbrille, weil der Kleine meine alte zerbrochen hatte und ein Abschiedsgeschenk für die kleine Tochter einer Farmangestellten. Meine Ausrede um endlich mal süße Mädchenklamotten zu kaufen :P.

Mädchenoutfit

Windhoek

In Windhoek gibt es keine schnuckelige Altstadt, wie in den meisten deutschen Städten. Es gibt nicht einmal eine richtige Haupteinkaufsstraße, wie in Swakopmund. Auf der Independence Avenue gibt es zwar ein paar große Läden, aber das richtige Shoppingleben spielt sich in den Malls ab. Die größte ist wohl die Maerua Mall, gefolgt vom Wernhil Park und direkt daneben die Town Square Mall und die Post Street Mall. In den Malls gibt es Bekleidungsgeschäfte, Buch-, Elektronik- und Spielwarenläden, je mindestens einen Souvenir-Shop und Cafés und Restaurants. Da wir nur die letzten zwei Tage in Windhoek waren, ging es weniger darum etwas für uns selbst zu kaufen, als dass wir vielmehr nach Mitbringseln für Freunde gesucht haben.

Außerdem wollte ich unbedingt so ein Solarglas haben, wie mein Schwiegervater sie auf der Farm überall stehen hat.

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Meine Mutter hatte sich eins gekauft, als wir in Etosha waren, aber ich dachte natürlich ich finde irgendwo noch ein billigeres. Pustekuchen! In ganz Windhoek (bzw. so weit die Füße mich trugen) konnte ich keins finden. Also habe ich mir, sobald wir in Deutschland waren, eins im Internet bestellt, von Sonnenglas, direkt aus Südafrika…

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Falls einen die Füße nicht mehr tragen, sind die Taxis übrigens super. Man zahlt nicht für die Strecke, sondern im Stadtgebiet einfach einen Festpreis von 20 N$ pro Person, das sind ca. 1,30€. Dafür muss man allerdings damit rechnen, dass noch Leute zusteigen, wenn nicht alle Plätze belegt sind.

Noch ein Tipp am Rande: Die beiden Souvenir-Shops im Gate-Bereich des Hosea Kutako Flughafens bieten viele der Sachen günstiger an, als die Souvenierläden im Inland. Also noch einmal DIE Gelegenheit, seine ganzen Nam-Dollar loszuwerden!

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Geschenke zum ersten Geburtstag

Wie ja schon öfters erwähnt, bin ich in ziemlich vielen Babyclubs angemeldet. Zum ersten Geburtstag des Kleinen, gab es jetzt natürlich wieder eine Flut von Post mit allen möglichen Pröbchen, Coupons und Aufmerksamkeiten, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will.

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Als allererstes (eine Woche vor dem Termin) hat sich dm gemeldet, mit einer E-mail, die auf einen Coupon hingewiesen hat, den ich mir ab sofort auf der Webseite runterladen könne. Also nichts wie hin, Coupon ausgedrucht und im nächsten dm-Markt das Geschenk abgeholt. Es gab ein Buch über die Sinne, dass in Zusammenarbeit von dm und Duden entstanden ist. Die Zeichnungen finde ich persönlich sehr schön, über den Text lässt sich streiten.

dm

Wobei ich es eigentlich unterstützenswert finde, wenn nicht soviel Verpackungsmüll anfällt, war ich doch ein bisschen entsetzt, als das Buch so nackt und verletzlich aus dem Rucksack meines Mannes purzelte, der es für mich abgeholt hatte. Was da auf dem Weg alles hätte passieren können :P.

HIPP

Als nächstes meldete sich HIPP, von denen wir ein kleines Paket im Briefkasten hatten. Highlight war die Geburtstagsgirlande, mit dem Namen des Kleinen, die man aufhängen konnte. Auch sehr süß, das kleine Pappbilderbüchlein von Jako-o. Drei HIPP Produktproben (Quetschi, Obst-Getreideriegel, Milchpulver) und ein Gutschein über ein Fotobuch bei Snapfish komplettierten das Paket.

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Jako-o

Von Jako-o bekam ich nur eine Email mit einer Vorteilsnummer. Bei einer Bestellung von 30€ gibt es einen Gutschein für ein Fotobuch bei Snapfish im Wert  von 35€ geschenkt.

Rossmann

Beim Rossmann war ja damals schon im Geburtspaket eine CD mit klassischer Musik für Babys. Jetzt, zum ersten Geburtstag, folgte der Party-Hit-Mix mit Kinderliedern. Dabei dürfen natürlich auch ein paar Geburtstagslieder nicht fehlen. Sehr schön zusammengestellt.

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Geburtstagskrone für meinen Kleinen

Ich konnte es mal wieder nicht lassen und musste den Pinterest-Postern alles nachmachen…

Diesmal eine Geburtstagskrone für meinen kleinen Schatz, der HEUTE 1 Jahr alt wird!!!

War natürlich auch wieder ein Schnellschuss. Ist ja nicht so, dass ich gestern nichts Anderes zu tun gehabt hätte, wie z.B.: Putzen oder Backen ;).

Hier meine Inspirationsquellen (Bilder sind Links):

Decke Krone Wimpel Krone

Bei der einfachen Krone habe ich die Vorlage (das Pattern) benutzt, aber die Krone dort ist aus zwei dünnen Filzlagen, während ich zeitbedingt nur eine dicke Lage verwendet habe.

Mit dem Löwenmotiv bin ich dem mit den Einladungen vorgegebenem Motto AFRIKA treu geblieben, wie ich ja auch sonst eher afrikabezogen für den Kleinen bastel. Dem wird natürlich auch die „Party“-Dekoration folgen. Party in Anführungszeichen, da es sich ja einfach um einen netten Spielnachmittag mit befreundeten Müttern handeln wird.

 Krone vorn

Krone hinten

Passend zu der Krone gibt es dann noch einen kleinen Anstecker.

Brosche

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Herbstwetter-Notfallbox

Notfallbox

Die Inspiration zu meinem letzten gebastelten Geburtstagsgeschenk (für meine Tante) bekam ich in dem kostenlosen Magazin ALDI inspiriert von, dreimal dürft ihr raten: ALDI. In dem Beitrag wurde ein Karton mit Fächern unterteilt, schön mit Geschenkpapier verziert und dann mit Kleinigkeiten gefüllt, die einem einen kalten Herbststag versüßen. Wenn ihr das Magazin nicht Zuhause habt und kein Aldi in der Nähe ist, könnt ihr den Beitrag im Emag auf Seite 8 finden,hier genannt: „stimmungsvolle Herbstbox“.

Das mit den Fächern muss ich auf jeden Fall noch üben. Vielleicht war aber auch mein Karton zu labbrig, ich habe nämlich einfach ne Cornflakes-Packung zerschnitten. Das Geschenkpapier ist von Rossmann.

Notfallbox Fächer

Notfallbox Inhalt

Wichtig ist natürlich ein schönes Windlicht, mit dem man die Dunkelheit vertreiben kann (zumindest ein bisschen). Dazu kommt eine kleine Auswahl Tee, gegen die Kälte. Ich war schon immer mehr der Früchtetee-Typ, daher habe ich einen Kirsch-Erdbeer-Tee und Marokkanischen Minztee reingetan. Für den kleinen Energieschub gibt es Pralinen. Gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt liest man dann den Groschenroman, schön dünn und anspruchslos zum kurz mal Abschalten. Da ich nie an der Ecke mit den Mini-Packungen vorbeigehen kann, kommt noch ein winziges Entspannungsöl von Weleda in den Karton. Als letztes dann die Geburtstagskarte geschrieben und fertig ist die Notfallbox für kalte Herbsttage.

Notfallbox gefüllt

Natürlich muss dafür niemand Geburtstag haben. Wenn man den Inhalt ein wenig abwandelt, zum Beispiel das Buch weglässt, oder eins von Zuhause nimmt, stürzt man sich mit den restlichen Kleinigkeiten nicht wirklich in Unkosten. So kann man dann auch einfach einer guten Freundin eine Freude machen und vielleicht, wenn man Glück hat, gibt’s ja auch einen kleinen Seelentröster zurückgeschenkt ;).

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Namibia Teil 2: Namibia für Babys!

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Auf dem hier gezeigten Bild, sieht man ein Kind im Namibiaurlaub beim Essen, bzw. wie es mit Lätzchen ausgestattet gespannt beobachtet, wie Mama das Gläschen öffnet 😉

Bei meinem letzten Besuch in Namibia, der ja 5 Jahre zurückliegt, habe ich natürlich nicht auf die angebotenen Babyprodukte geachtet. Ich wusste aber, dass in den Städten die Supermärkte eigentlich alles haben, was das europäische Herz begehrt. Beim Packen riss ich mich also zusammen und packte nur eine dicke Packung Feuchttücher, ein Paket Windeln (Pampers BabyDry, wegen Nachts und so…) und Pulver für Abendbrei ein, man kann ja nie wissen.

Vom Windhoeker Flughafen ging es dann auch ersteinmal nach Karibib, zu Olaf’s Tante, wo wir uns akklimatisieren konnten.

In Karibib gab es dann sogar zwei Supermärkte (SMIG und OK) und den PEP-Store (so ähnlich wie KiK). Ich sah mich also erstmal nach Windeln um. Pampers gab es mehr Auswahl als beim Rossmann, aber auch sehr teuer. Den „Hausmarken“ wollte ich nicht so recht trauen, also blieb das mittlere Preissegment übrig. Ich entschied mich für die Huggies, was natürlich nichts damit zu tun hatte, dass Winnie Pooh drauf war, sondern nur weil ich davon in Deutschland schonmal Feuchttücher hatte :P.

Ich hatte 4er Windeln gekauft und grundsätzlich haben sie auch gepasst. Die saßen aber schon wesentlich enger als die Pampers und wenn man die Windeln übereinandergelegt hat, waren die einen ganzen Zentimeter schmaler! Ich hatte halt schon für den ganzen Urlaub gekauft, anstatt erstmal zu gucken, wie es passt und dann mehr zu holen. Also: Augen auf beim Windelkauf!!!

In den Supermärkten machte ich mich dann über die Babygläschen her. Ich suchte nach Mittagsbrei und Obst zum snacken. So zuckerlose Snacks wie bei uns (z.B. Reiswaffeln, gepufftes Getreide, Obstriegel) gab es leider nicht.

Ich habe mich einfach wild durchs Sortiment gekauft, daher auch Abendbrei, obwohl ich ja selbst welchen hatte.

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Die Quetschies waren im Prinzip genau wie bei uns, es gab welche nur mit Obst und welche mit Obst und Gemüse. Auch die Obstgläschen unterschieden sich nicht von dem, was man bei uns bekommt. Bei den Gemüse/Gemüse-Fleisch-Gläschen fiel einem jedoch sofort auf: Hier gibt nicht die Karotte den Ton an, sondern der Butternut-Kürbis. Nur die Spaghetti Bolognaise kamen ohne Kürbis aus.

Beim Abendbrei sah es hingegen ganz anders aus als bei uns. Während hier ja in der Regel zu Abend Milch-Getreide-Brei konsumiert wird, enthielten die Abendbrei hier alle Fleisch und Gemüse.

Auf den Gläser standen nicht nur die Zutaten, sondern auch Hinweise für die Mutter, die bei uns durch Ratgeberbücher und Werbeheftchen vermittelt werden. Zum Beispiel stand auf jedem Glas in Großbuchstaben: DO NOT ADD SALT AND/OR SUGAR! Mein Schwiegervater fragte mich auch schon am Anfang der Reise, ob der Kleine denn nicht einfach unser Essen mitessen kann, er sei doch schon alt genug. Darauf antwortete ich ihm, dass das mit der festen Nahrung theoretisch schon ginge, das Essen aber einfach viel zu scharf gewürzt sei. Er erwiederte nur stirnrunzelnd „Achso“ und fing an die Pfeffermühle über sein Fleisch zu entleeren…

Auf den Gläschen wurde auch nocheinmal darauf hingewiesen, dass man erst ab dem sechsten Monat Gläschenkost oder Selbstgekochtes geben soll und es wurde das Stillen bis zu 24 Monaten empfohlen.

In Swakopmund waren wir dann beim Spar, der eine wesentlich größere Auswahl (auch deutscher Produkte) hatte. Dort gab es dann auch HIPP-Breie, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass sie EU-Standards entsprechen. Da waren dann auch wieder Karotten drin :P. Bei dem Rote-Beete-Quetschi hatte ich allerdings ein bisschen Angst vor Flecken.

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Die Gläschen auf dem letzen Bild fand ich am spannendsten: Ganz links haben wir Maisbrei oder wie es in Namibia heißt Milipap mit Vanille. Es steht sogar extra drauf Tastes of Africa und ein kleiner Dreibein-Topf ist auch abgebildet um es als ein südafrikatypisches Gericht zu kennzeichnen. Die zwei Gläschen in der Mitte sind als „fruity Meal“ gekennzeichnet. Also ein normaler Mittagsbrei, aber mit Obst (z.B. Ananas oder Birne). Ganz rechts finde ich, haben wir das exotischste Gläschen: Rosinen-Brei!

Dem Kleinen hat auf jeden Fall alles geschmeckt und es gab nur minimale Stuhlveränderungen, die ich aber auf Klima und Wasser zurückführe ;).

Solange man in Stadtnähe ist, oder wenn man vor seinem Abenteuer-Urlaub einen Supermarkt aufsucht, kann man auf jeden Fall alles besorgen, was man so zur Babypflege benötigt. Was das angeht, erkläre ich Namibia offiziell als babytauglich!

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Geburtstagseinladungen

OMG! In einer Woche ist es schon so weit und der Kleine wird ein Kleinkind!

Eigentlich wollte ich seinen ersten Geburtstag ganz klein feiern. Nun ist doch ein mehrtägiges Großevent daraus geworden… Am Geburtstag selbst werden am Nachmittag ein paar befreundete Mütter mit ihren Kindern vorbeischauen und es darf gespielt werden. Am Wochenende gibt es dann Kaffee & Kuchen mit der Familie. Die Tanten und Onkel haben mittlerweile alle Smartphones und WhatsApp, da wird nicht mehr richtig eingeladen, sondern Gruppenchats geführt ;). Für die anderen Mütter habe ich mich aber, mitten im Namibia-Fotos Sortierstress, nochmal aufgerafft und gebastelt.

Einladungskarten

Die Schablonen für die Tiere hatte ich noch Zuhause. Zu Referendariatszeiten wurden sie verwendet um Pop-Up-Karten mit Afrika-Thema zu basteln. Die Formen sind einfach und auch für Grundschulkinder gut auszuschneiden. Die Details werden einfach mit einem schwarzen Stift aufgezeichnet.

Ich habe nur drei Stempelkissen: blau, schwarz und rot. Ich habe mich der Freundlichkeit halber für das blaue entschieden. Der Elefant sieht, dank falschherum aufgeklebter Ohren, eh schon so traurig aus, da wollte ich es mit schwarz nicht noch düsterer machen :P.

Ich habe auf den Karten immer noch ein bisschen Platz gelassen, um den Namen des eingeladenen Kindes mit drauf zu schreiben. Den Einladungstext habe ich auf weißem Papier geschrieben und gefaltet in die Karte eingelegt. So kann die Karte theoretisch weiterverwendet werden.

*UPDATE*: Hier noch die Anleitung inkl. Schablonen für die Tiere

Schablone Tiere