Feedback Urlaubslektüre

Wir sind gestern aus unserem vierwöchigen Namibiaurlaub zurückgekommen! Und ja, ich habe euch ein bisschen angeschwindelt und WordPress hat einfach vollautomtisch weitergepostet, aber man soll die Einbrecher schließlich nicht wissen lassen, dass man nicht Zuhause ist ;).

Ich muss gestehen, ich bin noch ziemlich platt und nicht wirklich in der Lage den Urlaub adäquat zusammenzufassen. Also hier nur ein kleines Feedback zu meiner Urlaubslektüre. Angekündigt hatte ich ja Folgendes:

In die Tiefe gehen

Fliegen mit Baby und Kleinkind – Kerstin Führer

Ich habe das Buch nicht komplett durchgelesen, sondern nur die Kapitel, die für mich von Interesse waren. Mitgenommen hatte ich es dann auch nicht, obwohl ich bestimmt zwanzig Minuten, bevor das Taxi uns eingesammelt hat, noch mal panisch drin rumgeblättert habe :P. Ich bin nicht so der Sachbuch-Leser, aber sobald sich ein Kind ankündigt, deckt man sich irgendwie ohne Ende mit Ratgebern ein. Davon sind viele total sinnlos und lassen sich in der Praxis dann doch nicht gebrauchen. Das gilt für dieses Buch nicht! Ich finde es wirklich sehr hilfreich und denke, dass ich es auch bei weiteren Urlauben noch zu Rate ziehen werde. Es ist sehr übersichtlich gegliedert, hat Checklisten und ein Frageregister (à la FAQ).

Madleen Nothnagel – Ein Eisbär in Afrika

Ich sage es einfach wie es ist: Das Buch hat mir nicht gefallen. Der Untertitel lautet „Mit Kleinkind auf Abenteuerreise durch Namibia – und von der Reise zu sich selbst“. Abenteuerreise ist das halt nicht wirklich finde ich. Die drei besuchen alte Freunde, die der Vater des Eisbärs in 20 Jahren Namibiareisen zusammengesammelt hat und umso mehr Erfahrung, desto weniger Abenteuer. Ist zumindest meine Meinung. Natürlich ist das alles mit Kind ein bisschen anders, aber alles gut machbar. Es geht sehr viel um Madleen Nothnagels „Reise zu sich selbst“, wesentlich mehr als ich erwartet hatte. Klar gibt es witzige Situationen mit dem Kleinen und wenn man schonmal in Namibia war, erkennt man viel wieder. Aber für Außenstehende ist es viel Blabla und wenig Information. Dazu kommt, dass ich ihren Schreibstil nicht mag und mir auch die Frau an sich in mehreren Passagen einfach unsympathisch war. Und da ich keinerlei Ambitionen habe, das Buch erneut zu lesen, habe ich es einfach in Namibia gelassen…

Spurensuche in Namibia – Dieter Kreutzkamp

Dieter Kreutzkamps schreibt seit über 30 Jahren Reiseberichte, dementsprechend ausgereift ist sein Schreibstil. Das Buch liest sich total schnell und ist gut geschrieben. Man merkt richtig, wieviel Spaß Dieter Kreutzkamp bei seiner Reise hatte. Allerdings ist er halt Berufsreisender, das heißt, er hat unglaublich viel Zeit für seine Reise und mehr Geld als jeder Normal-Urlauber. So hätte ich zum Beispiel auch gerne die Ballonfahrt über die Namib-Wüste gemacht, aber leider hatten wir nicht 200€ pro Kopf übrig… Zu dem Reisebericht gibt es noch einen Teil mit Informationen zu Land und Leuten.

Ansonsten habe ich mit beim Hinflug in Frankfurt mit den kostenlosen Zeitschriften eingedeckt. Nicht dass ich tagsüber viel Zeit zum Lesen gehabt hätte, aber da in Namibia ja schon um 19 Uhr dunkel ist, hat der Kleine immer schon früh geschlafen *yeah*.

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