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Upcycling: Aufbewahrungs-Behälter aus Wasserkanistern

Aufbewahrung 00

Wie schon angekündigt, mal wieder ein Pinterest inspiriertes Bastelprojekt. Wir hatten eine Zeit lang so einen Wasserspender aus Glas zuhause, den wir immer fleißig mit 5l-Kanistern Wasser befüllten. Vorausschauend wie ich bin, habe ich diese natürlich erstmal aufbewahrt. Kann man ja sicher noch was mit anfangen… Leider nehmen dieses Dinger halt auch unheimlich Platz ein und als jetzt der Frühjahrsputz anstand, musste endlich was passieren!

Ersteinmal versuchte ich von Hand das Papier abzuknibbeln, dann wurden die Oberteile abgeschnitten. Dabei habe ich die Höhen stark variiert, wer lieber alle gleichhoch haben möchte, kann das natürlich auch machen. Ich habe die Unterteile dann vom Knibbeln frustriert in die Spülmaschine gepackt, was eine meiner dümmeren Ideen war… Das Plastik hat sich teilweise ziemlich verzogen. Also am Besten ganz lange in Spüli-Wasser einlegen und dann nochmal versuchen. Die scharfen Kanten habe ich mit Isolierband abgeklebt, was noch dazu gut aussieht. Buntes Klebeband und Washi-Tape sollte auch funktionieren.

Aufbewahrung 04

Um die Behälter besser auseinander halten zu können und zur Dekoration habe ich eine Seite mit Abtönfarbe angemalt. Da nur ein kleiner Teil angemalt wurde, sieht man dann auch auf den ersten Blick, was drin ist.

Aufbewahrung 05

Die Behälter ermöglichen es dem Kleinen jetzt wesentlich einfacher, sein ganzes Zeug vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer zu schleppen. Er hat sie sogarschonmal selbst wieder eingeräumt ;).

Als Erwachsenenvariante kann man auch gut seine Schuhe drin aufbewahren und im Schrank stapeln. Beim Verschönern und Befüllen sind aber natürlich keine Grenzen gesetzt.

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Geburtstagseinladungen

OMG! In einer Woche ist es schon so weit und der Kleine wird ein Kleinkind!

Eigentlich wollte ich seinen ersten Geburtstag ganz klein feiern. Nun ist doch ein mehrtägiges Großevent daraus geworden… Am Geburtstag selbst werden am Nachmittag ein paar befreundete Mütter mit ihren Kindern vorbeischauen und es darf gespielt werden. Am Wochenende gibt es dann Kaffee & Kuchen mit der Familie. Die Tanten und Onkel haben mittlerweile alle Smartphones und WhatsApp, da wird nicht mehr richtig eingeladen, sondern Gruppenchats geführt ;). Für die anderen Mütter habe ich mich aber, mitten im Namibia-Fotos Sortierstress, nochmal aufgerafft und gebastelt.

Einladungskarten

Die Schablonen für die Tiere hatte ich noch Zuhause. Zu Referendariatszeiten wurden sie verwendet um Pop-Up-Karten mit Afrika-Thema zu basteln. Die Formen sind einfach und auch für Grundschulkinder gut auszuschneiden. Die Details werden einfach mit einem schwarzen Stift aufgezeichnet.

Ich habe nur drei Stempelkissen: blau, schwarz und rot. Ich habe mich der Freundlichkeit halber für das blaue entschieden. Der Elefant sieht, dank falschherum aufgeklebter Ohren, eh schon so traurig aus, da wollte ich es mit schwarz nicht noch düsterer machen :P.

Ich habe auf den Karten immer noch ein bisschen Platz gelassen, um den Namen des eingeladenen Kindes mit drauf zu schreiben. Den Einladungstext habe ich auf weißem Papier geschrieben und gefaltet in die Karte eingelegt. So kann die Karte theoretisch weiterverwendet werden.

*UPDATE*: Hier noch die Anleitung inkl. Schablonen für die Tiere

Schablone Tiere

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Mini-Tafel für Unterwegs

Und schon wieder habe ich mich zu einem kleinen Geschenk bei Pinterest bzw. mommo design inspirieren lassen…

Vorlage

Als kleines Mitbringsel sind DoItYourselfs aus alten Bonbon-Dosen einfach perfekt. Sie sind klein, günstig und machen sowohl dem Bastler, als auch dem Beschenkten eine Menge Spass.

Außerdem wollte ich schon lange mal was mit Tafelfarbe machen und habe es jetzt endlich geschafft!

Mini-Tafel

Die wichtigsten Materialien sind: Eine leere Altoids-Dose, Tafelfarbe und Kreide. Ich habe die vier Grundfarben reingetan #weilbuntisteinfachimmerbesser, weiß tut es aber natürlich auch.

01 Material

Wichtig vor dem Beginn ist, dass ihr euch irgendetwas unterlegt und Wasser und Lappen in der Nähe habt. Ist die Farbe nämlich einmal trocken, geht sie nicht mehr ab (steht zumindest auf der Packung, ich hab’s nicht getestet). Zum Anmalen habe ich einen ganz normalen Borstenpinsel genommen. Der Anstrich ist aber ziemlich „rillig“ geworden. Beim nächsten Mal probiere ich es also vielleicht mal mit einem weicheren Pinsel, oder einem Schwamm.

02 AnstrichIch habe zwischen den Anstrichen ein paar Stunden gewartet um auf Nummer sicher zu gehen, auch wenn es recht schnell getrocknet ist. Nach dem erstem Anstrich sah man noch ziemlich den Untergrund, aber beim zweiten mal hat es dann super gedeckt. Ich habe dann einen Tag gewartet, bevor ich mich wieder drangewagt habe. Auch dies geschah aus „Übervorsicht“ und wäre vielleicht gar nicht nötig gewesen.

03 Beschriften

Wie oben schon erwähnt, sieht man trotz des sehr glatten Untergrunds ziemlich starke Rillen. Außerdem habe ich dem Matten nicht so ganz vertraut. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass es Tafelfarbe und kein -Lack ist. Ich habe mich dann aber trotzdem getraut und mit einem feuchten Tuch drübergewischt und Tadaa, es ist nur die Kreide abgegangen und die Tafelfarbe ist brav drangeblieben.

04 Abwischen

05 Abwischen2

06 Farbe hält

Damit die kleine Tafel auch einsatzfähig ist, braucht es natürlich nicht nur Kreide, sondern auch ein kleines Schwämmchen. Ich habe dafür einfach meinen Nadelfilz-Unterleg-Schwamm genommen. Wenn man es ganz genau nimmt, ist es auch gar kein Schwamm, sondern ein Stück von der Babymatratze, die zu groß für’s Bett war und deswegen beschnitten werden musste. Hauptsache es tut, was ein Schwamm tun muss und wischt die Kreide weg.

07 Schwamm

Die Klinge vom Skalpell war schön scharf, aber ein bisschen klein, weshalb es schwer war, ein gerades Schwämmchen rauszuschneiden. Nächstes Mal nehme ich einfach ein Küchenmesser…

08 füllen

Jetzt noch eine kleine Nachricht an den Beschenkten drauf und es ist fertig :).

09 fertig (2) 09 fertig (1)

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*Freebook* Latzhose Größe 74/80 – ein Erlebnisbericht

Wer meinem Blog folgt, der weiß, ich bin eine blutige Nähanfängerin. Also, warum ein Freebook??? Wer meinem Blog folgt, hat aber vielleicht auch bemerkt, dass ich manchmal ein bisschen größenwahnsinnig bin. Hier also ein Schnittmuster und Tutorial für eine Baby-Latzhose, Größe 74/80.

Schnittmuster Latzhose

Tutorial

Nachdem ich mir eine leichte Sommerhose für Namibia genäht hatte, dachte ich, ich mache dem Kleinen auch noch eine aus schön dünnem Stoff. Beim letzten Mal in Namibia hatte ich so ein schönes Kleid, dass mittlerweile aber einen Fleck hatte, der nicht mehr rausging. War glaub ich Öl von der Fahrradkette. Also sollte das Kleid auf diesem Wege die Chance bekommen noch einmal ins schöne Afrika zu reisen.

00 Kleid (2) 01 Vorlage (1)

Als Vorlage diente mir eine Latzhose, die ich selbst als Baby getragen habe und die jetzt der Kleine aufträgt ;).

Zuerst wurden also die Maße von der Hose ge- und der Versuch eines Schnittmusters unternommen. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen ;).

Beim Nähen häuften sich dann die Probleme. Ich habe natürlich nicht darüber nachgedacht, ob das jetzt ein elastischer Stoff ist, den ich da verarbeite und dass ich vielleicht anders vorgehen muss beim Nähen. Dass man, wenn man das erste Mal im Leben ein Knopfloch näht, nicht unbedingt direkt mit dem richtigen Stoff loslegt, vor allem, wenn man keinen mehr übrig hat um das versaute Stück zu ersetzen, daran denkt man auch nicht. Oder, dass verschiedenes Garn, verschiedene Spannungen hat und wenn man das nicht berücksichtigt, Bandsalat veranstaltet…

Aber wie immer, hat’s trotzdem irgendwie geklappt und ich mein, er trägt die Hose ja eh nur zwei/drei mal :P.

fertig (1) fertig (2) fertig (3) fertig (5)

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Roar!!!

PREMIERE! Ich war auf meine erste „Erster Geburtstag“ Party eingeladen. So viele Leute, so viele Babys und so viele weitere „Erster Geburtstag“ Partys in Aussicht! Ich kann es immer noch kaum glauben, dass mein Würmchen in zwei Monaten auch zu dem Club der Einjährigen gehört. Die Zeit rast, vor allem wenn eine Geburtstagsfeier vor der Tür steht und man immer noch nicht mit dem Geschenk angefangen hat. Es war also wieder mal ein Schnellschuss von zwei Tagen, bei dem ich mir aber größte Mühe gegeben habe (soll ja für ein Kleinkind sein), alles sorgfältig zu verarbeiten.

Ich bin, auch wenn es diesmal nicht für mein eigenes Kind war, der afrikanischen Tierwelt treu geblieben und habe einen kleinen Stoff-Schlaufen-Löwen genäht. Inspirieren lassen habe ich mich wie so oft, von einem Bild bei Pinterest:

Vorlagen (1)

Damit ich euch auch sagen kann, wer ursprünglich auf die Idee kam (nämlich mmmcrafts), habe ich mich dann eben noch einmal auf die Suche nach dem zugehörigen Link gemacht. Als ich mir den Text zum Bild durchgelesen habe, entdeckte ich dann, dass Sie die Idee auch schon „geborgt“ hatte und nämlich von folgendem Blog: Chez Beeper Bebe. Dort ist es zwar eine Sonne und kein Löwe, es gibt aber ein kleines Tutorial, welches ich mir vielleicht mal vorher hätte durchlesen sollen. Dann wäre das Ganze vielleicht nicht so planlos abgelaufen

Hätte hätte Fahrradkette, es hat ja trotzdem geklappt. Hier also nun mein Ergebnis:

Löwe fertig (1)

Ich habe ein paar Dinge anders gemacht, als bei dem Vorbild-Löwen und zwar habe ich die Nase noch mit Füllwatte ausgestopft, damit es ein bisschen plastischer ist. Außerdem habe ich keine Puppenaugen benutzt, sondern die Augen einfach aufgestickt. Bei diesen Plastikkleinteilen bin ich mir einfach immer zu unsicher ob das hält. Dass mein Löwe nicht ganz so rund ist wie der andere, war eher Unfähigkeit als Absicht, aber ich mag ihn auch mit seinen Ecken und Kanten ;).

Als Materialien habe ich einen weißen Waschlappen, braunen Nasen-Stoff, braunes Garn, Füllwatte und diverse Webbänder benutzt.

01 Material

Dann habe ich Mithilfe einer kleinen Schüssel, die Kreise auf den Stoff gemalt und zuzüglich einer Nahtzugabe ausgeschnitten. Auf einen der beiden Kreise habe ich auf der linken Stoffseite das Gesicht des Löwen vorgezeichnet.

Dann habe ich per Hand die Augen und den Mund mit meiner Version des Raupenstichs aufgestickt.

02 Stoff zuschneiden 03 Gesicht aufsticken

Als Nächstes kam die Nase dran. ich habe einfach nach Augenmaß ein Stück Stoff abgeschnitten und die Ränder nach innen umgeschlagen und rund festgeheftet. Dann habe ich die nun schon erkennbare Nase auf den Stoff genäht und kurz bevor ich zugemacht habe noch die Füllwatte reingeschoben.

04 Nase aufnähen 05 Webbänder zuschneiden

Dann ging es an die Webbänder. Ich habe mir zehn verschiedene Farben rausgesucht. die meisten der Bänder habe ich doppelt, manche aber auch ein- oder dreifach genommen. Die Enden habe ich mit einem Feuerzeug angeflemmt, damit nichts mehr aufgeht.

Ich habe die Webbänder dann auf der Nicht-Gesicht-Hälfte, auf der rechten Seite, mit Stecknadeln festgeheftet. Anschließend dann einmal rundherum alles mit der Maschine festgenäht, damit gleich beim Zusammennähen von Vorder- und Rückseite nix verrutscht.

06 Webbänder feststecken 07 Webbänder annähen

Nachdem ich beide Teile möglichst perfekt rechts auf rechts (Geischt auf Bänder) gelegt hatte, habe ich sie mit der Nähmaschine bis auf eine kleine Lücke zusammengenäht. Dann wurde alles durch das Loch gewendet und der schon sehr hübsche Löwe mit der Füllwatte gefüttert. Das Loch habe ich dann einfach per Hand zugenäht.

08 Wenden Löwe fertig (4)

Und hier nochmal von hinten:

Löwe fertig (2)

Löwe fertig (3)

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Rasselball

Über Pinterest bin ich auf einen schönen nadelgefilzten Rasselball gestoßen und wenn es eins ist, von dem mein Kleiner nicht genug bekommen kann, dann sind das Rasseln!

Ich habe leider nur noch blaue Filzwolle und ein paar blaue Reste da gehabt, daher ist es, nunja, sehr blau geworden…

Rasselball (1) Rasselball (2)

Man braucht also Filzwolle, einen Haushaltsschwamm oder etwas Schaumstoff (meiner ist von einer alten Matratze) als Filzunterlage,eine Filznadel, Garn, ein Überraschungsei/Taktei, ein paar Perlen und Klebeband.

Für die Rassel einfach das Überraschungsei mit den Perlen füllen und mit dem Klebeband gut verschließen. So hatte ich es auch für meinen Rasselpapagei gemacht.

Rasselball (3) Rasselball (4)

Dann die Rassel mit der Filzwolle umhüllen und diese mit dem Garn fixieren. Anschließend die Wolle mit der Filznadel bearbeiten, damit der Ball fester und runder wird. Dabei schön auf der Unterlage bleiben, damit man nicht auf den Tisch piekst und gut auf die Finger aufpassen. Mit der Nadel immer schön seitlich einstechen, damit man nicht gegen die Rassel kommt.

Rasselball (5) Rasselball (6)

Wenn der Ball die gewünschte Form und Festigkeit hat, kann man ihn mit bunter Filzwolle verzieren. Ich habe drei verschiedene Blaue Streifen gemacht. Dafür einfach deckend die Filzwolle an die gewünschte Stelle legen und mit der Nadel mit dem Untergrund verfilzen.

Rasselball (7)

Man muss auf jeden Fall sehr sorgfältig arbeiten, da das Kind sonst beim Reinbeissen die ganze Wolle wieder abzupft!

Eine schöne, sehr ausführliche Anleitung (von PrettyPrudent – auf englisch, aber die Bilder sprechen für sich) findet ihr hier.