1

Upcycling: Aufbewahrungs-Behälter aus Wasserkanistern

Aufbewahrung 00

Wie schon angekündigt, mal wieder ein Pinterest inspiriertes Bastelprojekt. Wir hatten eine Zeit lang so einen Wasserspender aus Glas zuhause, den wir immer fleißig mit 5l-Kanistern Wasser befüllten. Vorausschauend wie ich bin, habe ich diese natürlich erstmal aufbewahrt. Kann man ja sicher noch was mit anfangen… Leider nehmen dieses Dinger halt auch unheimlich Platz ein und als jetzt der Frühjahrsputz anstand, musste endlich was passieren!

Ersteinmal versuchte ich von Hand das Papier abzuknibbeln, dann wurden die Oberteile abgeschnitten. Dabei habe ich die Höhen stark variiert, wer lieber alle gleichhoch haben möchte, kann das natürlich auch machen. Ich habe die Unterteile dann vom Knibbeln frustriert in die Spülmaschine gepackt, was eine meiner dümmeren Ideen war… Das Plastik hat sich teilweise ziemlich verzogen. Also am Besten ganz lange in Spüli-Wasser einlegen und dann nochmal versuchen. Die scharfen Kanten habe ich mit Isolierband abgeklebt, was noch dazu gut aussieht. Buntes Klebeband und Washi-Tape sollte auch funktionieren.

Aufbewahrung 04

Um die Behälter besser auseinander halten zu können und zur Dekoration habe ich eine Seite mit Abtönfarbe angemalt. Da nur ein kleiner Teil angemalt wurde, sieht man dann auch auf den ersten Blick, was drin ist.

Aufbewahrung 05

Die Behälter ermöglichen es dem Kleinen jetzt wesentlich einfacher, sein ganzes Zeug vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer zu schleppen. Er hat sie sogarschonmal selbst wieder eingeräumt ;).

Als Erwachsenenvariante kann man auch gut seine Schuhe drin aufbewahren und im Schrank stapeln. Beim Verschönern und Befüllen sind aber natürlich keine Grenzen gesetzt.

Advertisements
2

Küchenchaos – Kochen mit Freunden Pt.2

Ich bin mal wieder ganz begeistert von mir selbst :). Es hat tatsächlich schon das zweite Mal mein neu eingeführter Kochabend stattgefunden!!! Diesmal waren Planungs- und Kochpartner sogar dieselben.

Wie ja in meinem letzten Artikel zu dem Thema schon erwähnt, geht es mir dabei auch ums durchkochen und aussortieren meiner Kochbücher.

Wenn man also so einen riesigen Berg an Kochbüchern vor sich liegen hat, muss man erstmal eine Vorauswahl treffen. Da bieten sich Kategorien an wie „mit Fleisch“/ „Ohne Fleisch“ oder „Pasta/Reis/Kartoffeln“ und natürlich „deutsch/italienisch/griechisch/asiatisch etc.“.

Ich habe mehrere Studentenkochbücher zu Hause, die wild durcheinander gewürfelt sind. Einfacher sind natürlich thematische Kochbücher. Und da wir ja faul sind, haben wir uns für das Thema Indien entschieden, da habe ich nämlich nur zwei Bücher. Wir haben natürlich nicht daran gedacht, dass indisch kochen so gar nicht für Faulpelze geeignet ist ;).

2016-01-08 blog a

Der Titel des Buches „Orientalische Gerichte“ ist übrigens ein bisschen irreführend. Es stehen wirklich fast ausschließlich indische Gerichte drin … Um möglichst viel zu probieren, haben wir uns überlegt, einfach mehrere Gerichte zu kochen. Die Mengenangaben wurden dementsprechend natürlich halbiert.

Die Einkausliste wurde noch direkt am Planungstermin geschrieben. So konnte man sich den Einkauf gut aufteilen. Der gestaltete sich übrigens auch nicht ganz so einfach. Aber in einer Stadt wie Düsseldorf gibt es ja Gottseidank indische Supermärkte :).

Das Kochen ging dann schon am Vorabend des eigentlichen Termins los. Der Paneer-Käse wurde schonmal gemacht, damit er über Nacht im Kühlschrank ruhen kann. Doch auch bei den anderen Gerichten musste früh losgelegt werden um nicht erst um Mitternacht mit dem Kochen fertig zu sein. Linsen mussten eingeweicht, Fleisch geschmort und Teig geknetet werden…

Als meine Freundin dann kam, begann das Küchenchaos und wir ließen sogar ein geplantes Gericht sausen, weil einfach keine Herdplatte mehr zur Verfügung stand! „Orientalische Gerichte“ hat übrigens nicht nur bei seiner Namensgebung leicht daneben gelegen, auch bei den angegebenen Garzeiten waren die Autoren mehr als optimistisch. Da muss man halt einfach öfters probieren.

Hier der Menü-Plan:

  • Naan-Brot als Beilage
  • Madras-Curry und gewürzte Hackfleischbällchen für die Fleischesser
  • Rote-Linsen-Bällchen, Auberginen-Kartoffel-Curry und Paneer mit Erbsen in Chili-Tomaten-Sauce für die Vegetarier (und die Fleischesser :P)
  • Gurken-Raita
  • Bananen-Lassi

2016-01-08 blog b

Im Restaurant nehmen wir meistens Reis und Naan-Brot, aber wenn man von allem probieren möchte, wäre der Reis echt zu viel gewesen.

Es war super aufwendig und das macht man wirklich nicht jeden Tag, aber der Aufwand hat sich wirklich gelohnt! Wir waren alle wirklich begeistert von den ausgesuchten Gerichten und pappsatt!!! Die beiden Kochbücher lagen beide seit ca.4 Jahren unangerührt (bis auf ein Experiment mit Tandoori-Tofu-Spießchen) in meinen diversen Küchenschränken. Allein schon wegen des extra für diesen Abend aufgestockten Gewürzregals lässt sich aber sicher noch etwas anderes Schönes aus den Büchern nachkochen :).

 

0

Luftballonball

Ich brauchte noch ein Geschenk für ein vier Monate altes Baby, dessen Eltern wir besuchen wollen. Da fiel mir ein, dass ich auf der Internetseite des Pantakea Düsseldorf (Kindercafe, wo ich noch nie war, aber bald mal hinwill), etwas Interessantes gesehen hatte. Die verkaufen nämlich in ihrem Shop Luftballonhüllen aus Stoff. Die Idee find ich super. Es sieht hübsch aus, geht nicht so leicht kaputt und es haben schon die Kleinsten ihren Spass daran. Und jaa ich weiß, es macht viel Müll, weil die Luftballons immer wieder ausgetauscht werden müssen, aber das nehme ich jetzt einfach mal in Kauf…

Den Ball habe ich nach dem Freebook von Krumme Nadel (Baby Basics 2) genäht. Beim Zusammennähen der Seiten habe ich an den unteren Enden jeweils ca. zwei Zentimeter offen gelassen und dafür keine seitliche“Fülllücke“ gelassen. Am Ende habe ich dann die offenen Enden umgeschlagen und kreisrund vernäht.

Bei den Bällen von Pantakea gibt es anscheinend noch eine Stofflasche um die Öffnung zu verschließen, aber da ich kein Anschauungsmaterial und keine Zeit hatte, ist die Öffnung bei mir halt offen geblieben. So kann man auch schön eine Kordel dranmachen und den Ball z.B. vom Spielbogen baumeln lassen.

Luftballonball (1) Luftballonball (2) Luftballonball (3) Luftballonball (4) Luftballonball (5)

Den schönen Zahlen- und Buchstabenstoff habe ich von Buttinette, der grüne Stoff war mal ein Kopfkissenbezug von Ikea ;).

1

Ein Outfit für den Partylöwen ;)

Wie schon aus dem letzten Beitrag bekannt, war ich am Samstag auf einer Hochzeit. Natürlich durften Olaf und der Kleine auch mit. Ich persönlich finde, es geht nichts über Babys und Kleinkinder in kleinen Anzügen, so mit allem drum und dran. Leider passt dem Kleinen sein Taufbody mit Fliege nicht mehr, also musste etwas neues her. Bei Courious and Catcat habe ich dann ein DIY für einen Gentleman Onesie gefunden.

Für die Hosenträger holte ich meine ganzen Web-und Dekobänder raus und konnte mich dann natürlich nicht entscheiden welches ich nehmen sollte. Also durfte Olaf sich eins aussuchen und er wollte doch tatsächlich das Band mit den blauen Pailetten!!! So wurde also nix aus dem Gentleman. Da ich nur ein weißes T-Shirt Zuhause hatte, wurde auch nix aus dem Onesie…

DSCN0424

DSCN0457

Ich habe also relativ frei Schnauze genäht. Bei Courious and Catcat gab es auch die Anleitung für die Fliege (Bowtie). Ich hatte aber auch keinen Bastelkleber und so wurde halt einfach mit Nadel und Faden zusammengeheftet. In der Anleitung ist die Fliege mit Klettverschluss gemacht, sodass man sie theoretisch auswechseln könnte, ich habe sie aber einfach festgenäht.

Zuerst hatte ich die Fliege nur in der Mitte festgemacht, damit es realistischer aussieht, aber die hatte der Kleine dann schon nach einer Minute wildem Gezerre abgerissen. Also wurde sie komplett festgenäht und es gab keine Probleme mehr. Mal gucken, wie das jetzt mit dem Waschen klappt…

Die Hose habe ich nach der Sommerhose von klimperklein genäht, aber mit Gummizug und ohne Bündchen an den Beinen. Außerdem habe ich lange Beine gemacht, statt kurze. War nämlich leider schlechtes Wetter angesagt.

DSCN0826

Ich habe leider nur Bilder von der Hose, nachdem der Kleine sie schon anhatte, ist also ein bisschen knittrig ;).

DSCN0744

0

Nähmama

DSCN0420

So sieht das übrigens aus, wenn ich mal zum Nähen komme.

Natürlich geht das nicht mit der Nähmaschine, die wird dann wirklich nur angeschmissen, wenn der Kleine richtig im Bettchen schläft, sonst patscht der mir ständig auf dem Pedal rum. Aber bei so kleinen Sachen funktioniert das ganz gut. Was genau ich da gerade nähe, verrate ich euch in den nächsten Tagen ;).

0

Wir brauchen einen Buggy! Schnell!

Letzte Woche waren wir mit Freunden beim Camping. So richtig mit Zelt und allem. Ich werde jetzt aber keinen Blogeintrag über’s Zelten mit Baby schreiben, da dieser Urlaub alles war, außer repräsentativ… Zum Beispiel wären da die Temperaturen über 40°C, die den Kleinen auch Nachts ohne Schlafsack schliefen ließen und ihn so appetitlos machten, dass ich in einer Woche Urlaub nur drei Gläschen Babynahrung brauchte. Aber auch sommerliche Höchsttemperaturen retten einen nicht vor riesigen Haufen Gepäck, zuzüglich Zelt, Schlafsäcken, Isomatten etc.. Montagmorgen sollte es losgehen. Da wir kein eigenes Auto haben, war ein Bekannter von uns so nett uns mitzunehmen. Ich fing also in weiser Voraussicht schon am Donnerstag Abend mit packen an und sah den Taschenhaufen beim Wachsen zu. Im Kopf überschlug ich dann noch einmal wieviel Platz wir mit drei Erwachsenen und einem Maxi-Cosi-Baby im Auto haben und dachte nur: „Der Kinderwagen passt niemals ins Auto!“ Also musste ganz schnell ein Buggy her, was ganz einfaches, günstiges, nur für den Urlaub. Da mein Mann das ganze Wochenende arbeiten musste und ich ja mit packen schon genug zu tun hatte, kam allein mit dem Kleinen in die Stadt fahren und stundenlang Buggy-Aussuchen nicht in Frage. Für irgendwas im Internet bestellen war die Zeit dann auch ein bisschen knapp. Also schnell auf Ebay-Kleinanzeigen geschaut. Es gab sogar wirklich was ganz in der Nähe, 25€, mir unbekannte russische Marke, nur drei Bushaltestellen weit weg. Ich habe dann am Freitag angerufen und bin ne halbe Stunde später vorbeigegangen, zum Angucken. Der Buggy ist schon arg benutzt, und der Korb war kaputt, aber für 20€ habe ich ihn mit nach Hause genommen. Auf dem Rückweg fiel mir dann noch auf, wie niedrig die Griffe sind, aber was soll’s.

Zuhause war ich durch’s Packen anscheinend noch nicht genug ausgelastet, weshalb ich anfing den Buggy zu verschönern. Erstmal habe ich den kaputten Korb entfernt und den kompletten Buggy einmal auseinander genommen und abgeschrubbt!

Ich habe noch einen Sommerfußsack da gehabt, der dann direkt einen Verwendungszweck gefunden hat. Jetzt fehlten nur noch Schulter/Hals-Schonpolster und ein Bügel-Schoner. Also Nähmaschine raus und an die Arbeit…

Den grünen Baumwollstoff habe ich ausgesucht, damit es zum Buggy passt und der Blaue Fleece passt dafür zum Fußsack. Damit man auch wirklich von Polster sprechen kann, ist jeweils eine Schicht Fleece mit eingearbeitet.

Ich finde es sieht richtig schön sommerlich aus :).

Buggy Gurtschoner Buggy Sommerfußsack           Buggy Gurt- und Bügelschoner

2

Shame

Und wieder sind über vier Monate ohne ein Wort vergangen… Rausreden kann ich mich in diesem Fall aber mit einem Umzug nach Düsseldorf und einer längeren Phase des Unwohlseins, die es mir so gut wie unmöglich machte, einen Computer zu benutzen. Das hat Gott sei Dank ein Ende!

Aber dafür kann ich zu Projekt Nummer eins sagen, dass es gut funktioniert. Natürlich kann ich mich nicht immer mit allen auf der Liste treffen, aber es wird viel telefoniert und hin und her geschrieben. Ich denke, das halte ich so noch eine Weile durch ;).

Was auch super funktioniert, ist die Spielegruppe, die mein Mann und ich mit meinem Cousin begonnen haben. Wir treffen uns regelmäßig um gemeinsam Gesellschaftspiele zu spielen und wenn es mal ausfallen muss, ist der nächste Termin aber schon ausgemacht. Zwischendurch wird die kleine Gruppe auch durch Gäste bereichert und es wird auch nicht immer das gleiche gespielt, sondern die Schränke gut ausgereizt. Das wird natürlich dadurch begünstigt, dass man sich abwechselnd bei ihm oder bei uns trifft, sodass man zur Abwechslung quasi gezwungen wird. Außerdem ist so abgesichert, dass man sich nicht in der Wohnung verkriecht, sondern zwischendurch mal rauskommt :P.