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Kochen mit Freunden – Fiesta Mexicana

Als guter Vorsatz fürs neue Jahr 2016 begonnen, fand mein Projekt „Kochen mit Freunden“ großen Anklang. Vor allem bei den Freunden, die leider nicht mitkochen konnten und immer erst auftauchten wenn das Essen schon auf dem Tisch stand ;).

Da der Mottoabend mit dem indischen Essen so gut ankam, wollten wir uns dieses Mal an der mexikanischen Küche versuchen.

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Weil ich die Tage vorher ein bisschen Langeweile hatte, gab es diesmal sogar für jeden ein kleines Heftchen mit allen Rezepten zum Nachkochen. Für euch ist hier die Menü-Übersicht:

2016-05-22 Kochen mit Freunden 4 (3)Die Nachos waren natürlich nicht einfach pur, sondern mit Pepperonis bestreut und mit Käse überbacken. Der Nachtisch ist dann auch ausgefallen, weil wir nach der üppigen Vorspeise und dem reichlichen Hauptgang alle so satt waren, dass wir fast geplatzt wären…

2016-05-22 Kochen mit Freunden 4 (1)

Das leicht eklig aussehende braune Getränk in der Karaffe hinten, ist übrigens der Limetten-Zucker-Sirup. Wir haben die Limonade erst am Tisch mit Sprudelwasser aufgefüllt. So konnte jeder nach seinem Geschmack mischen und eklig war es natürlich ganz und gar nicht. Nichts geht über selbstgemachte Limonade, außer ein kühles, mexikanisches Bier ;). Es gab damals Corona, weil man ja sonst nicht so einfach an mexikanisches Bier drankommt. In diesem Jahr haben ein paar Supermärkte angefangen „Sol“ zu verkaufen, was mich ziemlich happy macht. In Mexiko habe ich es damals am liebsten getrunken. Ich konnte durch Schwangerschaft und Stillzeit noch nicht testen, ob es so gut schmeckt wie in meiner Erinnerung, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :P.

 

 

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Familienwundertüte – Geschenk zur Geburt

Wundertüte (2)

Bei jedem neuen Baby im Freundes- und Familienkreis kommt wieder die Frage nach einem sinnvollen und schönen Geschenk auf. Wenn schon größere Geschwister da sind, ist es natürlich schön, wenn diese auch etwas bekommen. Am meisten ein Geschenk verdient hat aber natürlich die frischgebackene Mama ;). Was liegt also näher, als ein Geschenk für die ganze Familie? Hier ist also meine kleine Familienwundertüte!

Fürs Baby:

Das Baby muss leider alle Kleidungsstücke vom großen Bruder oder der großen Schwester auftragen und Platz für Spielzeug ist auch nicht mehr viel. Also bleibt das Geschenk praktisch: Windeln in Größe 2 und Babycreme für einen wunden Po.

Für das Geschwisterkind:

In diesem Fall 3 Jahre alt. Ich bin ja immer für Verbrauchsgüter, die nicht in dunklen Zimmerecken rumfliegen. Es gab also Buntstifte, Sticker und ein Pixi-Büchlein. Damit kann man eigentlich nichts falsch machen.

Für die Eltern:

Auch hier dominierte der praktische Gedanke: belebendes Duschgel und ein Flaschenöffner (war noch von unserer Hochzeit übrig – bestes Gastgeschenk ever 😉 ). Und für den Spass gab es noch ein Pokerspiel im „Tron“-Design.

Wundertüte (1)

So, jetzt seid ihr dran! Was schenkt ihr so zur Geburt? Was kennt ihr noch für Alternativen zu Strampler und Kuscheltier? Über welches Geschenk zur Geburt habt ihr euch damals am meisten gefreut? Ich freue mich auf eure Antworten :).

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Küchenchaos – Kochen mit Freunden Pt.2

Ich bin mal wieder ganz begeistert von mir selbst :). Es hat tatsächlich schon das zweite Mal mein neu eingeführter Kochabend stattgefunden!!! Diesmal waren Planungs- und Kochpartner sogar dieselben.

Wie ja in meinem letzten Artikel zu dem Thema schon erwähnt, geht es mir dabei auch ums durchkochen und aussortieren meiner Kochbücher.

Wenn man also so einen riesigen Berg an Kochbüchern vor sich liegen hat, muss man erstmal eine Vorauswahl treffen. Da bieten sich Kategorien an wie „mit Fleisch“/ „Ohne Fleisch“ oder „Pasta/Reis/Kartoffeln“ und natürlich „deutsch/italienisch/griechisch/asiatisch etc.“.

Ich habe mehrere Studentenkochbücher zu Hause, die wild durcheinander gewürfelt sind. Einfacher sind natürlich thematische Kochbücher. Und da wir ja faul sind, haben wir uns für das Thema Indien entschieden, da habe ich nämlich nur zwei Bücher. Wir haben natürlich nicht daran gedacht, dass indisch kochen so gar nicht für Faulpelze geeignet ist ;).

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Der Titel des Buches „Orientalische Gerichte“ ist übrigens ein bisschen irreführend. Es stehen wirklich fast ausschließlich indische Gerichte drin … Um möglichst viel zu probieren, haben wir uns überlegt, einfach mehrere Gerichte zu kochen. Die Mengenangaben wurden dementsprechend natürlich halbiert.

Die Einkausliste wurde noch direkt am Planungstermin geschrieben. So konnte man sich den Einkauf gut aufteilen. Der gestaltete sich übrigens auch nicht ganz so einfach. Aber in einer Stadt wie Düsseldorf gibt es ja Gottseidank indische Supermärkte :).

Das Kochen ging dann schon am Vorabend des eigentlichen Termins los. Der Paneer-Käse wurde schonmal gemacht, damit er über Nacht im Kühlschrank ruhen kann. Doch auch bei den anderen Gerichten musste früh losgelegt werden um nicht erst um Mitternacht mit dem Kochen fertig zu sein. Linsen mussten eingeweicht, Fleisch geschmort und Teig geknetet werden…

Als meine Freundin dann kam, begann das Küchenchaos und wir ließen sogar ein geplantes Gericht sausen, weil einfach keine Herdplatte mehr zur Verfügung stand! „Orientalische Gerichte“ hat übrigens nicht nur bei seiner Namensgebung leicht daneben gelegen, auch bei den angegebenen Garzeiten waren die Autoren mehr als optimistisch. Da muss man halt einfach öfters probieren.

Hier der Menü-Plan:

  • Naan-Brot als Beilage
  • Madras-Curry und gewürzte Hackfleischbällchen für die Fleischesser
  • Rote-Linsen-Bällchen, Auberginen-Kartoffel-Curry und Paneer mit Erbsen in Chili-Tomaten-Sauce für die Vegetarier (und die Fleischesser :P)
  • Gurken-Raita
  • Bananen-Lassi

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Im Restaurant nehmen wir meistens Reis und Naan-Brot, aber wenn man von allem probieren möchte, wäre der Reis echt zu viel gewesen.

Es war super aufwendig und das macht man wirklich nicht jeden Tag, aber der Aufwand hat sich wirklich gelohnt! Wir waren alle wirklich begeistert von den ausgesuchten Gerichten und pappsatt!!! Die beiden Kochbücher lagen beide seit ca.4 Jahren unangerührt (bis auf ein Experiment mit Tandoori-Tofu-Spießchen) in meinen diversen Küchenschränken. Allein schon wegen des extra für diesen Abend aufgestockten Gewürzregals lässt sich aber sicher noch etwas anderes Schönes aus den Büchern nachkochen :).

 

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Auch schon gute Vorsätze für’s neue Jahr? – Kochen mit Freunden

Völlig im Advent versunken, habe ich es nun doch endlich wieder geschafft, etwas von mir hören zu lassen. Ich möchte euch von meinem neuen Projekt erzählen, welches zwei gute Vorsätze für’s neue Jahr miteinander vereint. Zum einen habe ich mir vorgenommen, mehr Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, zum anderen möchte ich – wie jedes Jahr – ein bisschen ausmisten.

Die Anschaffung eines neuen Buffett-Schrankes fürs Esszimmer machte mich darauf aufmerksam, dass ich viel zu viele Kochbücher habe. Ich rede hier nicht von 10/20 Stück, ich rede hier von knapp an der Grenze in den dreistelligen Bereich!!! Um das Aussortieren der Bücher zu erleichtern, muss nun natürlich fleißig gekocht werden.

Damit ich mich nicht drücken kann und um wieder ein bisschen mehr Zeit mit meinen Mädels zu verbringen, habe ich einen erlesenen Kreis um mich geschart, der mir dabei helfen soll ;).

Der Plan sieht folgendermaßen aus:

  • 1-2 mal im Monat
  • je 2 Treffen (1.Planen/Einkaufsliste schreiben und 2.Kochen)
  • Man darf auch mitessen, wenn man nicht mitgeplant hat
  • ich bestimme die Termine, wer Zeit hat stößt dazu

Getreu dem alten Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ habe ich sogar schon in diesem Jahr losgelegt!

Die Beteiligung war jetzt nicht gewaltig (eine hat mitgeplant, zwei haben mitgegessen), aber so viele Leute passen eh nicht in meine Mini-Küche :-P.

Hier das Ergebnis: Tomate-Mozzarella als improvisierte Vorspeise, gratinierte Polenta als Hauptgericht und zum Nachtisch gab es Schwarzwälder-Kirsch im Glas.

Schon nach dem ersten Mal lässt sich glaube ich festhalten, dass es auf diese Weise ewig dauern wird, die Kochbücher auszumisten. Dafür stehen viele schöne Abende in Aussicht, auf die ich mich schon freuen kann :).

 

Und was habt ihr euch so für nächstes Jahr vorgenommen???