Aloha – Mottoparty zum 30ten

Wo ich gerade schonmal dabei bin, vergangene Partys aufzuarbeiten, kommt hier nun auch der Nachtrag zu meinem Dreissigsten Geburtstag.

Photobooth (2)

Ich habe mir die Partydeko mit einer Freundin geteilt, die zwei Monate vor mir gefeiert hat. So hatten wir beide wesentlich mehr Budget und Hände zur Verfügung um uns dekomäßig so richtig auszutoben. Natürlich musste ich hoffen, dass alles ihre Feier überlebt, aber ich war ja selbst dabei um aufzupassen ;).

Ich glaube, das erste, was wir gebastelt haben, waren die kleinen Ananas aus Kieferzapfen. Alle einmal gelb lackieren und dann mit grünem Papier verzieren.

Die Kokospalmen waren an sich nicht schwer zu basteln: Große Palmblätter aus grüner Pappe ausschneiden und den Stamm einfach aus braunem Krepppapier runterhängen lassen. Das Problem war eher, braune Luftballons für die Kokosnüsse zu bekommen.

Ganz besonders schön fand ich die Fackeln. Die Flamme habe ich zweimal genäht (für Vorder- und Rückseite) und dann einfach über die Spitze der Garten-Fackel gestülpt, wo eigentlich der Docht steckt.

Dekoration (2)

An der Tür wurde man durch den Aktions-/Wegweiser begrüßt. Mein Vater hatte gottseidank noch eine große Bambusstange für mich übrig. Die Schilder sind alle mit dicker Pappe und Tonpapier gebastelt und mit doppelseitigem Klebeband an der Stange befestigt. Für die Wörter habe ich eine passende Schriftart im Internet gefunden, die Buchstaben in groß ausgedruckt und sie dann auf Tonpapier übertragen und ausgeschnitten. Die Windlichter waren mit Sand und Muscheln gefüllt und bekamen Gesellschaft von kleinen Hula-Girls aus Klopapierrollen, noch mehr Muscheln, und so kleinen Cocktailschirmchen.

Die Tiki-Masken kamen einfach zur Deko an die Wand.

Dekoration (1)

Das Buffet wurde mit echten Ananas aufgehübscht, dazu kamen dann noch ein paar Palmwedel und kleine Papp-Surfbretter, auf denen die Gerichte notiert waren. Die Nacho-Chips wurden stilecht in Sandeimern serviert.

Buffet

Toll waren auch die Kostüme der Gäste, die sich viel Mühe gegeben hatten. Da ich schwanger war, hatte ich selber nichts von den Cocktails. Daher gab es einen leckeren Fruchtpunsch für mich, die Kinder und alle anderen, die auch ohne Alkohol Spaß haben können.

Dekoration (3)

Fruchtpunsch

Bei der Torte wollte ich kein Risiko eingehen, weshalb mein Mann einmal Probebacken musste. Dabei wurde dann getestet, welche Kekse sich besser als Bambuszaun machen und ob man die Haie in oder auf das Wasser legt (SPOILER: Wenn man versucht sie ins Wasser zu legen, schmelzen sie!).

Probebacken

An der Feier selbst hat alles funktioniert. Die Haie haben sich gut benommen und es schmeckte hervorragend. Der Strand wurde zu einem Surfbrett und der Kuchen bekam ein paar leckere Algenspieße zur Seite gestellt.

Torte

Für die Photo-Booth haben wir einen großen Rahmen, den meine Freundin besorgt hat, mit noch mehr Palmwedeln, Blümchen und Papagei aufgehübscht. Der Disko-Background, wurde bei meiner Party durch ein großes hellblaues Tuch ersetzt. Als Fotoprops gab es einen Hula-Rock, Kokosnuss-BH, und und und. Highlight für mich war aber die Ananas-Ukulele, die ich selbst angemalt hatte.

Photobooth

 

Pausensnack aus Filz

Butterbrot (3)Und schon folgt das nächste Geburtstagsgeschenk für ein befreundetes Kind. Ich hatte eine Butterbrotdose für die Freundin des Großen gekauft und diese galt es nun zu befüllen.

Butterbrot (2)

Damit die Auswahl groß genug war, gab es direkt zwei verschiedene Sorten Brot, Käse, Wurst, Ei, Salat und leckere Tomaten.

Butterbrot (1)

Damit der süße Hunger auch gestillt werden konnte, wanderte noch eine Kiwi in die Brotdose. Ich wollte mich damit mal an „schneidbarem“ Obst versuchen und habe die zwei Hälften mit Klettband verbunden. Sagen wir’s mal so, das ist noch verbesserungsfähig…

Kiwi

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Kochen mit Freunden – Fiesta Mexicana

Als guter Vorsatz fürs neue Jahr 2016 begonnen, fand mein Projekt „Kochen mit Freunden“ großen Anklang. Vor allem bei den Freunden, die leider nicht mitkochen konnten und immer erst auftauchten wenn das Essen schon auf dem Tisch stand ;).

Da der Mottoabend mit dem indischen Essen so gut ankam, wollten wir uns dieses Mal an der mexikanischen Küche versuchen.

2016-05-22 Kochen mit Freunden 4 (2)

Weil ich die Tage vorher ein bisschen Langeweile hatte, gab es diesmal sogar für jeden ein kleines Heftchen mit allen Rezepten zum Nachkochen. Für euch ist hier die Menü-Übersicht:

2016-05-22 Kochen mit Freunden 4 (3)Die Nachos waren natürlich nicht einfach pur, sondern mit Pepperonis bestreut und mit Käse überbacken. Der Nachtisch ist dann auch ausgefallen, weil wir nach der üppigen Vorspeise und dem reichlichen Hauptgang alle so satt waren, dass wir fast geplatzt wären…

2016-05-22 Kochen mit Freunden 4 (1)

Das leicht eklig aussehende braune Getränk in der Karaffe hinten, ist übrigens der Limetten-Zucker-Sirup. Wir haben die Limonade erst am Tisch mit Sprudelwasser aufgefüllt. So konnte jeder nach seinem Geschmack mischen und eklig war es natürlich ganz und gar nicht. Nichts geht über selbstgemachte Limonade, außer ein kühles, mexikanisches Bier ;). Es gab damals Corona, weil man ja sonst nicht so einfach an mexikanisches Bier drankommt. In diesem Jahr haben ein paar Supermärkte angefangen „Sol“ zu verkaufen, was mich ziemlich happy macht. In Mexiko habe ich es damals am liebsten getrunken. Ich konnte durch Schwangerschaft und Stillzeit noch nicht testen, ob es so gut schmeckt wie in meiner Erinnerung, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :P.

 

 

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und noch eins für Erwachsene

Übersicht

Nachdem ich mit dem Batman-Kostüm fertig war kam meine Freundin vorbei, damit wir gemeinsam ihr Karnevals-Kostüm basteln. Sie hatte sich überlegt, als Wein-Elfe zu gehen (was auch immer das sein soll ;)).

Sie hat mitgebracht: Ein grünes Kleid, grüne Flügel (o. Abb.), Weinreben und Efeustränge aus Plastik.

Von mir kamen noch hinzu: Ein Gürtel, ein Haarreif, Kordel/Draht und das Werkzeug.

Das Einzige was schon fest geplant war, war der Efeugürtel. Alles andere überlegten wir uns dann im Basteleifer :).

Für den Gürtel wurden einfach zwei der Efeuranken mit einem grünen Draht am Gürtel befestigt. Natürlich nicht bis zum Ende, weil dieses ja noch durch die Schnalle passen muss. An der Schnalle wurden dann drei der Ranken festgemacht. Sie hängen nach unten um das Gürtelende zu kaschieren. Zum Schluss kam noch eine Weinrebe dazu, ebenfalls auf Höhe der Schnalle.

Die zweite Weinrebe wurde zerpflückt und die einzelnen Trauben mit einem zweiten Loch versehen. Zehn Stück davon wurden, auf ein Gummiband aufgefädelt, zu einem Armband. Die restlichen Trauben kamen auf eine lange Schnur und wurden zu einer Kette verknotet.

Haarreif

Am schönsten finde ich persönlich aber das Diadem :). Ich habe eine Ranke in der Mitte durchgeschnitten und die beiden Hälften mit dem grünen Draht am Haarreif festgemacht. Als kleiner Farbtupfer kamen dann noch drei Weintrauben dazu.

Es gibt leider kein Foto, wie es komplett angezogen aussieht (ist ja nicht mein Kostüm). Dafür konnte ich noch einen Schnappschuss vom Diadem erhaschen!

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Küchenchaos – Kochen mit Freunden Pt.2

Ich bin mal wieder ganz begeistert von mir selbst :). Es hat tatsächlich schon das zweite Mal mein neu eingeführter Kochabend stattgefunden!!! Diesmal waren Planungs- und Kochpartner sogar dieselben.

Wie ja in meinem letzten Artikel zu dem Thema schon erwähnt, geht es mir dabei auch ums durchkochen und aussortieren meiner Kochbücher.

Wenn man also so einen riesigen Berg an Kochbüchern vor sich liegen hat, muss man erstmal eine Vorauswahl treffen. Da bieten sich Kategorien an wie „mit Fleisch“/ „Ohne Fleisch“ oder „Pasta/Reis/Kartoffeln“ und natürlich „deutsch/italienisch/griechisch/asiatisch etc.“.

Ich habe mehrere Studentenkochbücher zu Hause, die wild durcheinander gewürfelt sind. Einfacher sind natürlich thematische Kochbücher. Und da wir ja faul sind, haben wir uns für das Thema Indien entschieden, da habe ich nämlich nur zwei Bücher. Wir haben natürlich nicht daran gedacht, dass indisch kochen so gar nicht für Faulpelze geeignet ist ;).

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Der Titel des Buches „Orientalische Gerichte“ ist übrigens ein bisschen irreführend. Es stehen wirklich fast ausschließlich indische Gerichte drin … Um möglichst viel zu probieren, haben wir uns überlegt, einfach mehrere Gerichte zu kochen. Die Mengenangaben wurden dementsprechend natürlich halbiert.

Die Einkausliste wurde noch direkt am Planungstermin geschrieben. So konnte man sich den Einkauf gut aufteilen. Der gestaltete sich übrigens auch nicht ganz so einfach. Aber in einer Stadt wie Düsseldorf gibt es ja Gottseidank indische Supermärkte :).

Das Kochen ging dann schon am Vorabend des eigentlichen Termins los. Der Paneer-Käse wurde schonmal gemacht, damit er über Nacht im Kühlschrank ruhen kann. Doch auch bei den anderen Gerichten musste früh losgelegt werden um nicht erst um Mitternacht mit dem Kochen fertig zu sein. Linsen mussten eingeweicht, Fleisch geschmort und Teig geknetet werden…

Als meine Freundin dann kam, begann das Küchenchaos und wir ließen sogar ein geplantes Gericht sausen, weil einfach keine Herdplatte mehr zur Verfügung stand! „Orientalische Gerichte“ hat übrigens nicht nur bei seiner Namensgebung leicht daneben gelegen, auch bei den angegebenen Garzeiten waren die Autoren mehr als optimistisch. Da muss man halt einfach öfters probieren.

Hier der Menü-Plan:

  • Naan-Brot als Beilage
  • Madras-Curry und gewürzte Hackfleischbällchen für die Fleischesser
  • Rote-Linsen-Bällchen, Auberginen-Kartoffel-Curry und Paneer mit Erbsen in Chili-Tomaten-Sauce für die Vegetarier (und die Fleischesser :P)
  • Gurken-Raita
  • Bananen-Lassi

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Im Restaurant nehmen wir meistens Reis und Naan-Brot, aber wenn man von allem probieren möchte, wäre der Reis echt zu viel gewesen.

Es war super aufwendig und das macht man wirklich nicht jeden Tag, aber der Aufwand hat sich wirklich gelohnt! Wir waren alle wirklich begeistert von den ausgesuchten Gerichten und pappsatt!!! Die beiden Kochbücher lagen beide seit ca.4 Jahren unangerührt (bis auf ein Experiment mit Tandoori-Tofu-Spießchen) in meinen diversen Küchenschränken. Allein schon wegen des extra für diesen Abend aufgestockten Gewürzregals lässt sich aber sicher noch etwas anderes Schönes aus den Büchern nachkochen :).

 

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Kleine Überraschung zum Jahreswechsel

Weihnachten wäre geschafft! Aber Silvester nähert sich mit großen Schritten und schon steht der Jahreswechsel an.

Dieses Weihnachten habe ich fast nur gekaufte Sachen verschenkt :(. Damit mein Bastelpensum dieses Jahr noch erfüllt wird, bekommt eine Freundin also noch ein kleines Überraschungspaket zum Jahreswechsel.

Paket

Los ging es damit, dass ich bis auf einen kleinen Rest mein zweiseitiges Geschenkpapier (gelb/orange) verbraucht hatte. Was also tun mit den restlichen Schnipseln? KONFETTI!!!

Konfetti 1

Stundenlang habe ich also Konfetti gelocht und mein Mann hat die Hände überm Kopf zusammengeschlagen :P.

Konfetti 2

Auch nach Weihnachten noch gut: Plätzchen! Das Paket war leider ziemlich flach, deshalb nur ein paar 😉

Kekse

Und um das ganze Jahr nochmal zusammenzufassen, eine Mix-CD mit meinen persönlichen Tophits des Jahres!

Diesen tollen Rohling habe ich schon ewig Zuhause liegen und er war mir immer zu Schade zum Benutzen. Endlich kam er jetzt mal zum Einsatz!

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Auch schon gute Vorsätze für’s neue Jahr? – Kochen mit Freunden

Völlig im Advent versunken, habe ich es nun doch endlich wieder geschafft, etwas von mir hören zu lassen. Ich möchte euch von meinem neuen Projekt erzählen, welches zwei gute Vorsätze für’s neue Jahr miteinander vereint. Zum einen habe ich mir vorgenommen, mehr Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, zum anderen möchte ich – wie jedes Jahr – ein bisschen ausmisten.

Die Anschaffung eines neuen Buffett-Schrankes fürs Esszimmer machte mich darauf aufmerksam, dass ich viel zu viele Kochbücher habe. Ich rede hier nicht von 10/20 Stück, ich rede hier von knapp an der Grenze in den dreistelligen Bereich!!! Um das Aussortieren der Bücher zu erleichtern, muss nun natürlich fleißig gekocht werden.

Damit ich mich nicht drücken kann und um wieder ein bisschen mehr Zeit mit meinen Mädels zu verbringen, habe ich einen erlesenen Kreis um mich geschart, der mir dabei helfen soll ;).

Der Plan sieht folgendermaßen aus:

  • 1-2 mal im Monat
  • je 2 Treffen (1.Planen/Einkaufsliste schreiben und 2.Kochen)
  • Man darf auch mitessen, wenn man nicht mitgeplant hat
  • ich bestimme die Termine, wer Zeit hat stößt dazu

Getreu dem alten Sprichwort „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ habe ich sogar schon in diesem Jahr losgelegt!

Die Beteiligung war jetzt nicht gewaltig (eine hat mitgeplant, zwei haben mitgegessen), aber so viele Leute passen eh nicht in meine Mini-Küche :-P.

Hier das Ergebnis: Tomate-Mozzarella als improvisierte Vorspeise, gratinierte Polenta als Hauptgericht und zum Nachtisch gab es Schwarzwälder-Kirsch im Glas.

Schon nach dem ersten Mal lässt sich glaube ich festhalten, dass es auf diese Weise ewig dauern wird, die Kochbücher auszumisten. Dafür stehen viele schöne Abende in Aussicht, auf die ich mich schon freuen kann :).

 

Und was habt ihr euch so für nächstes Jahr vorgenommen???