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Kleine Überraschung zum Jahreswechsel

Weihnachten wäre geschafft! Aber Silvester nähert sich mit großen Schritten und schon steht der Jahreswechsel an.

Dieses Weihnachten habe ich fast nur gekaufte Sachen verschenkt :(. Damit mein Bastelpensum dieses Jahr noch erfüllt wird, bekommt eine Freundin also noch ein kleines Überraschungspaket zum Jahreswechsel.

Paket

Los ging es damit, dass ich bis auf einen kleinen Rest mein zweiseitiges Geschenkpapier (gelb/orange) verbraucht hatte. Was also tun mit den restlichen Schnipseln? KONFETTI!!!

Konfetti 1

Stundenlang habe ich also Konfetti gelocht und mein Mann hat die Hände überm Kopf zusammengeschlagen :P.

Konfetti 2

Auch nach Weihnachten noch gut: Plätzchen! Das Paket war leider ziemlich flach, deshalb nur ein paar 😉

Kekse

Und um das ganze Jahr nochmal zusammenzufassen, eine Mix-CD mit meinen persönlichen Tophits des Jahres!

Diesen tollen Rohling habe ich schon ewig Zuhause liegen und er war mir immer zu Schade zum Benutzen. Endlich kam er jetzt mal zum Einsatz!

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Herbstwetter-Notfallbox

Notfallbox

Die Inspiration zu meinem letzten gebastelten Geburtstagsgeschenk (für meine Tante) bekam ich in dem kostenlosen Magazin ALDI inspiriert von, dreimal dürft ihr raten: ALDI. In dem Beitrag wurde ein Karton mit Fächern unterteilt, schön mit Geschenkpapier verziert und dann mit Kleinigkeiten gefüllt, die einem einen kalten Herbststag versüßen. Wenn ihr das Magazin nicht Zuhause habt und kein Aldi in der Nähe ist, könnt ihr den Beitrag im Emag auf Seite 8 finden,hier genannt: „stimmungsvolle Herbstbox“.

Das mit den Fächern muss ich auf jeden Fall noch üben. Vielleicht war aber auch mein Karton zu labbrig, ich habe nämlich einfach ne Cornflakes-Packung zerschnitten. Das Geschenkpapier ist von Rossmann.

Notfallbox Fächer

Notfallbox Inhalt

Wichtig ist natürlich ein schönes Windlicht, mit dem man die Dunkelheit vertreiben kann (zumindest ein bisschen). Dazu kommt eine kleine Auswahl Tee, gegen die Kälte. Ich war schon immer mehr der Früchtetee-Typ, daher habe ich einen Kirsch-Erdbeer-Tee und Marokkanischen Minztee reingetan. Für den kleinen Energieschub gibt es Pralinen. Gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt liest man dann den Groschenroman, schön dünn und anspruchslos zum kurz mal Abschalten. Da ich nie an der Ecke mit den Mini-Packungen vorbeigehen kann, kommt noch ein winziges Entspannungsöl von Weleda in den Karton. Als letztes dann die Geburtstagskarte geschrieben und fertig ist die Notfallbox für kalte Herbsttage.

Notfallbox gefüllt

Natürlich muss dafür niemand Geburtstag haben. Wenn man den Inhalt ein wenig abwandelt, zum Beispiel das Buch weglässt, oder eins von Zuhause nimmt, stürzt man sich mit den restlichen Kleinigkeiten nicht wirklich in Unkosten. So kann man dann auch einfach einer guten Freundin eine Freude machen und vielleicht, wenn man Glück hat, gibt’s ja auch einen kleinen Seelentröster zurückgeschenkt ;).

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Dog – Das Spiel mit dem Hund oder so ähnlich

Unsere Spielegruppe ist seit meinem letzten Post darüber noch ein bisschen gewachsen. Mehr Mitspieler bedeutet natürlich auch mehr Spieleinput. So kam es dass einer unserer Mitspieler uns vorschlug, das Spiel Dog zu spielen. Das ginge aber nur zu sechst und man bräuchte dafür ein „Mensch ärgere dich nicht“-Feld für sechs Spieler! Da wir keins da hatten, wurde eins im Internet gesucht, ausgedruckt und es konnte losgehen.

So spielt man Dog:

Von Kanada über die Schweiz gelangte das Spiel Dog in den deutschsprachigen Raum, bis auf meinen Wohnzimmertisch. Wie ich bei meiner Recherche erfahren habe, reichen schon vier Spieler aus, mit sechs macht’s aber mehr Spaß ;). Es bilden sich immer Zweierteams, die sich am Spielplan gegenüber sitzen. Das Spielprinzip entspricht dem von „Mensch ärgere dich nicht“. Es geht darum, die eigenen Figuren (und die des Partners) aus seinem „Zwinger“ ins Ziel zu bringen. Auf dem Weg dorthin versucht man die Spielfiguren des gegnerischen Teams zurück in ihre Zwinger zu schicken. Gewinner ist jenes Team, das als Erstes alle acht Figuren im Zielfeld platziert hat.

Anstatt Würfel benutzt man ein zwei Bridgespiele, also 2×52 Karten + 2×3 Joker, um vorwärts zu kommen (Wir haben immer nur ein Spiel benutzt). In jeder Runde wird eine wechselnde Anzahl von Spielkarten ausgeteilt (1. Runde 6 Karten, 2. Runde 5 Karten, 3. Runde 4 Karten, 4. Runde 3 Karten, 5. Runde 2 Karten, dann beginnt es wieder bei 6 Karten). Im Uhrzeigersinn legen die Spieler eine Karte aufgedeckt in die Mitte und fahren mit ihrer Figur den entsprechenden Kartenwert. Die Runde ist zu Ende, wenn alle Spieler alle Karten abgelegt haben. Kann ein Spieler mit seinen Karten nicht mehr fahren, scheidet er für diese Runde aus und muss seine Karten ablegen.

Vor dem Start jeder Runde tauscht man verdeckt eine Karte mit seinem Partner. Taktisch klug ist es natürlich, ihm eine Karte zu geben, mit der er eine Figur aus dem Zwinger holen kann. So kann wenigstens einer von euch in der Runde vorankommen. Wenn man seine vier Figuren im Ziel hat, bekommt man trotzdem weiterhin Karten und spielt von da an mit den Figuren seines Partners weiter. Es ist jedoch während des gesamten Spiels verboten, sich zu beraten oder über die Karten auf der Hand auszutauschen.

Steht eine Spielfigur das erste Mal auf dem eigenen Startfeld, blockiert sie das Feld. Niemand kommt vorbei, auch der Spieler selbst nicht und niemand kann die Figur heimschicken. Fährt ein Spieler mit seiner Figur auf ein Feld, auf dem bereits eine Figur steht, so wird diese Figur (auch eigene) geschlagen und in den Zwinger zurückgestellt. Beim Überholen passiert das nur, wenn man eine sieben hat.

Man muss jede Karte komplett ausfahren, auch wenn das bedeutet, dass man nicht ins Ziel kann, sondern eine Runde dranhängen muss. Das Überspringen im Ziel ist nicht erlaubt. Das Ziel darf nur vorwärts betreten werden! Wenn man noch am Anfang der Runde ist und eine Vier auf der Hand hat, kann man rückwärts fahren. Beim nächsten Zug kann man dann über den Start direkt ins Ziel fahren.

Kartenwerte

ASS – Fahre deine Figur auf Start ODER fahre 1 Feld vorwärts ODER fahre 11 Felder vorwärts

König – Fahre deine Figur auf Start ODER fahre 13 Felder vorwärts

Dame – Fahre deine Figur 12 Felder vorwärts

Bube – Du musst eine eigene Figur mit der eines Mitspielers tauschen

Karte 4 – du hast die Wahl, ob du 4 Felder vorwärts oder rückwärts fährst

Karte 7 – Fahre 7 Felder vorwärts, die Schritte kannst du auf deine Figuren aufteilen

ALLE FIGUREN, die mit einer 7 überholt werden, müssen zurück in den Zwinger!

Karte 2,3,5,6,8,9,10 – Fahre deine Figur so viele Felder vorwärts, wie die Karte anzeigt

Sonderregel: In manchen Spielvarianten, erlaubt einem die Karte 8 die eigenen Karten mit den Karten eines beliebigen Mitspielers auszutauschen.

Eine sehr informative Internetseite dazu ist Dogspiel.

Aber noch viel toller als das Spiel an sich, ist, dass mein Mann mir ein eigenes Dog-Spielbrett geschenkt hat. Er hat eine Schablone für den Laser-Cutter entworfen und mir ein schönes Brett aus Bambusholz gebrannt. Der Hund in der Mitte des Bretts war der Hund von ihm und seinen Brüdern.

02 dog unbehandelt zoom

Auf der Rückseite ist noch eine Version für acht Spieler, da haben wir aber noch nicht ausprobiert, ob das klappt.

01 dog unbehandelt

Das Brett ist so schon schön genug, aber ich habe trotzdem ein bisschen dran rumgedoktort, damit man die Farben besser zuordnen kann.

04 dog Zubehör

Wer sich auch ein eigenes Spielbrett mit dem Lasercutter machen will, oder einfach nur einen Spielplan ausdrucken, kann das hiermit tun! Mit freundlicher Genehmigung meines fleißigen Mannes ;).

05 dog spielfiguren

06 dog spielfiguren zoom

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Pixi-Buch-Hülle

Diesmal brauchte ich ein Geschenk für ein etwas größeres Kind. Größer meint in diesem Fall immer noch Kindergartenalter ;). Mein Mann wollte gerne Pixi-Bücher verschenken und ich wollte was basteln. Tadaa: Eine Pixi-Buch-Hülle aus Stoff. Man kann seine Bücher in der Hülle schön bündeln, transportieren und sie vor Eselsohren und Flecken schützen. Außerdem sieht es auch einfach hübsch aus.
Hülle zu

Ich habe im Internet nach Vorlagen gesucht und habe mich an die Anleitung von was eigenes gehalten. Ich habe erst ziemliche Probleme mit den Anweisungen gehabt, finde die Anleitung aber im Nachhinein wirklich logisch und einfach. Ich weiß auch nicht, auf welchem Schlauch ich da stand… Beim nächsten Mal werde ich den Futterstoff aber glaube ich etwas länger machen, da mich die entstandene Lücke doch etwas stört.

In allen Anleitungen wird immer Vliesline benutzt. Sowas habe ich aber nicht Zuhause und konnte mich bisher auch noch nicht aufraffen etwas zu bestellen. Ich habe einfach eine Schicht Fleece-Decke eingenäht um die Hülle etwas dicker und fester zu machen ;). Der Außenstoff ist derselbe wie beim Körnerkissen (aus meiner Kinderbettwäsche), der Innentaschenstoff ist von Buttinette.

Hülle außen Hülle innen

Auf jeden Fall eine schöne Idee, die ich wohl noch öfters nähen werde!

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Mini-Tafel für Unterwegs

Und schon wieder habe ich mich zu einem kleinen Geschenk bei Pinterest bzw. mommo design inspirieren lassen…

Vorlage

Als kleines Mitbringsel sind DoItYourselfs aus alten Bonbon-Dosen einfach perfekt. Sie sind klein, günstig und machen sowohl dem Bastler, als auch dem Beschenkten eine Menge Spass.

Außerdem wollte ich schon lange mal was mit Tafelfarbe machen und habe es jetzt endlich geschafft!

Mini-Tafel

Die wichtigsten Materialien sind: Eine leere Altoids-Dose, Tafelfarbe und Kreide. Ich habe die vier Grundfarben reingetan #weilbuntisteinfachimmerbesser, weiß tut es aber natürlich auch.

01 Material

Wichtig vor dem Beginn ist, dass ihr euch irgendetwas unterlegt und Wasser und Lappen in der Nähe habt. Ist die Farbe nämlich einmal trocken, geht sie nicht mehr ab (steht zumindest auf der Packung, ich hab’s nicht getestet). Zum Anmalen habe ich einen ganz normalen Borstenpinsel genommen. Der Anstrich ist aber ziemlich „rillig“ geworden. Beim nächsten Mal probiere ich es also vielleicht mal mit einem weicheren Pinsel, oder einem Schwamm.

02 AnstrichIch habe zwischen den Anstrichen ein paar Stunden gewartet um auf Nummer sicher zu gehen, auch wenn es recht schnell getrocknet ist. Nach dem erstem Anstrich sah man noch ziemlich den Untergrund, aber beim zweiten mal hat es dann super gedeckt. Ich habe dann einen Tag gewartet, bevor ich mich wieder drangewagt habe. Auch dies geschah aus „Übervorsicht“ und wäre vielleicht gar nicht nötig gewesen.

03 Beschriften

Wie oben schon erwähnt, sieht man trotz des sehr glatten Untergrunds ziemlich starke Rillen. Außerdem habe ich dem Matten nicht so ganz vertraut. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass es Tafelfarbe und kein -Lack ist. Ich habe mich dann aber trotzdem getraut und mit einem feuchten Tuch drübergewischt und Tadaa, es ist nur die Kreide abgegangen und die Tafelfarbe ist brav drangeblieben.

04 Abwischen

05 Abwischen2

06 Farbe hält

Damit die kleine Tafel auch einsatzfähig ist, braucht es natürlich nicht nur Kreide, sondern auch ein kleines Schwämmchen. Ich habe dafür einfach meinen Nadelfilz-Unterleg-Schwamm genommen. Wenn man es ganz genau nimmt, ist es auch gar kein Schwamm, sondern ein Stück von der Babymatratze, die zu groß für’s Bett war und deswegen beschnitten werden musste. Hauptsache es tut, was ein Schwamm tun muss und wischt die Kreide weg.

07 Schwamm

Die Klinge vom Skalpell war schön scharf, aber ein bisschen klein, weshalb es schwer war, ein gerades Schwämmchen rauszuschneiden. Nächstes Mal nehme ich einfach ein Küchenmesser…

08 füllen

Jetzt noch eine kleine Nachricht an den Beschenkten drauf und es ist fertig :).

09 fertig (2) 09 fertig (1)

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Einkaufsnetze für Obst und Gemüse

Wieder ein Mal bin ich auf eine Feier eingelade, wieder mal muss ein Geschenk her. Diesmal aber nix für Babys, meine Tante hat nämlich Geburtstag. Sie hatte sich dieses Jahr vorgenommen weniger Plastik zu benutzen und da traf es sich wunderbar, dass ich auf die Obst- und Gemüsebeutel von LiebEling gestoßen bin. Sie selbst hatte die Inspration von luzia pimpinella, aber ich finde die von LiebEling besser, warum erkläre ich noch ;).

Ersteinmal eine Erklärung um was es überhaupt geht. Die Einkaufsnetze sollen helfen, das im Supermarkt gekaufte Obst und Gemüse zur Kasse und dann nach Hause zu bekommen, ohne dass alles im Wagen, bzw. in der Tasche rumkullert und eventuell sogar zerquetscht wird. Aber dafür gibt’s im Supermarkt doch diese superpraktischen dünnen Plastiktütchen, könnte man jetzt anführen. Aber es geht ja eben darum, weniger Plastik, also auch weniger von diesen Tütchen zu benutzen. Da bieten sich so wiederverwendbare und auch waschbare kleine Beutelchen natürlich hervorragend an.

Die im LiebEling vorgestellten Beutel sind aus Fenster-Fliegengitter-Stoff gemacht. Davon hat man oft noch etwas Zuhause rumliegen, weil die meistens zu groß für die tatsächlich vorhandenen Fenster sind und man ne Menge abschneiden kann. Das mit dem Netz finde ich sehr praktisch, weil die Kassiererin so direkt sieht, was man ihr da aufs Band legt. Wenn jetzt jemand einwendet, dass diese Gitter ja aber auch aus Plastik sind, argumentiere ich einfach damit, dass ich sie sonst weggeschmissen hätte und Müllverwertung ist immer gut ;).

Was ich noch gut fand, waren die Perlen, die die Zugbänder zusammenhielten. So muss man keine Angst haben, dass einem das Band reinrutscht und man es wieder mühsam rausfriemeln muss.

Die Idee war also da, nun ging es an die Umsetzung. Gebraucht wurden: Reste vom Fliegengitter, Bändel, Holzperlen, Nähmaschine.

Die Beutel werden einfach auf links zusammengenäht und oben kommt ein Tunnelzug rein. Ich hatte das Bändel schon vor dem Nähen reingelegt da ich, wie oben schon erwähnt, kein Gefriemel mag.

Dann die Perle auf’s Bändel ziehen, Knoten rein, Enden abschneiden und anflemmen, damit nix aufgeht. Das war’s eigentlich auch schon. Supereinfach und superpraktisch also. Ich glaube ich mach mir selbst auch noch welche :).

Einkaufsbeutel

Ich habe insgesamt vier Beutel gemacht. Zwei sind ca. 35x35cm und zwei 15x25cm.

Hier noch einmal mit Gemüse 😉

eingesacktes Gemüse

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Roar!!!

PREMIERE! Ich war auf meine erste „Erster Geburtstag“ Party eingeladen. So viele Leute, so viele Babys und so viele weitere „Erster Geburtstag“ Partys in Aussicht! Ich kann es immer noch kaum glauben, dass mein Würmchen in zwei Monaten auch zu dem Club der Einjährigen gehört. Die Zeit rast, vor allem wenn eine Geburtstagsfeier vor der Tür steht und man immer noch nicht mit dem Geschenk angefangen hat. Es war also wieder mal ein Schnellschuss von zwei Tagen, bei dem ich mir aber größte Mühe gegeben habe (soll ja für ein Kleinkind sein), alles sorgfältig zu verarbeiten.

Ich bin, auch wenn es diesmal nicht für mein eigenes Kind war, der afrikanischen Tierwelt treu geblieben und habe einen kleinen Stoff-Schlaufen-Löwen genäht. Inspirieren lassen habe ich mich wie so oft, von einem Bild bei Pinterest:

Vorlagen (1)

Damit ich euch auch sagen kann, wer ursprünglich auf die Idee kam (nämlich mmmcrafts), habe ich mich dann eben noch einmal auf die Suche nach dem zugehörigen Link gemacht. Als ich mir den Text zum Bild durchgelesen habe, entdeckte ich dann, dass Sie die Idee auch schon „geborgt“ hatte und nämlich von folgendem Blog: Chez Beeper Bebe. Dort ist es zwar eine Sonne und kein Löwe, es gibt aber ein kleines Tutorial, welches ich mir vielleicht mal vorher hätte durchlesen sollen. Dann wäre das Ganze vielleicht nicht so planlos abgelaufen

Hätte hätte Fahrradkette, es hat ja trotzdem geklappt. Hier also nun mein Ergebnis:

Löwe fertig (1)

Ich habe ein paar Dinge anders gemacht, als bei dem Vorbild-Löwen und zwar habe ich die Nase noch mit Füllwatte ausgestopft, damit es ein bisschen plastischer ist. Außerdem habe ich keine Puppenaugen benutzt, sondern die Augen einfach aufgestickt. Bei diesen Plastikkleinteilen bin ich mir einfach immer zu unsicher ob das hält. Dass mein Löwe nicht ganz so rund ist wie der andere, war eher Unfähigkeit als Absicht, aber ich mag ihn auch mit seinen Ecken und Kanten ;).

Als Materialien habe ich einen weißen Waschlappen, braunen Nasen-Stoff, braunes Garn, Füllwatte und diverse Webbänder benutzt.

01 Material

Dann habe ich Mithilfe einer kleinen Schüssel, die Kreise auf den Stoff gemalt und zuzüglich einer Nahtzugabe ausgeschnitten. Auf einen der beiden Kreise habe ich auf der linken Stoffseite das Gesicht des Löwen vorgezeichnet.

Dann habe ich per Hand die Augen und den Mund mit meiner Version des Raupenstichs aufgestickt.

02 Stoff zuschneiden 03 Gesicht aufsticken

Als Nächstes kam die Nase dran. ich habe einfach nach Augenmaß ein Stück Stoff abgeschnitten und die Ränder nach innen umgeschlagen und rund festgeheftet. Dann habe ich die nun schon erkennbare Nase auf den Stoff genäht und kurz bevor ich zugemacht habe noch die Füllwatte reingeschoben.

04 Nase aufnähen 05 Webbänder zuschneiden

Dann ging es an die Webbänder. Ich habe mir zehn verschiedene Farben rausgesucht. die meisten der Bänder habe ich doppelt, manche aber auch ein- oder dreifach genommen. Die Enden habe ich mit einem Feuerzeug angeflemmt, damit nichts mehr aufgeht.

Ich habe die Webbänder dann auf der Nicht-Gesicht-Hälfte, auf der rechten Seite, mit Stecknadeln festgeheftet. Anschließend dann einmal rundherum alles mit der Maschine festgenäht, damit gleich beim Zusammennähen von Vorder- und Rückseite nix verrutscht.

06 Webbänder feststecken 07 Webbänder annähen

Nachdem ich beide Teile möglichst perfekt rechts auf rechts (Geischt auf Bänder) gelegt hatte, habe ich sie mit der Nähmaschine bis auf eine kleine Lücke zusammengenäht. Dann wurde alles durch das Loch gewendet und der schon sehr hübsche Löwe mit der Füllwatte gefüttert. Das Loch habe ich dann einfach per Hand zugenäht.

08 Wenden Löwe fertig (4)

Und hier nochmal von hinten:

Löwe fertig (2)

Löwe fertig (3)