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Einkaufsnetze für Obst und Gemüse

Wieder ein Mal bin ich auf eine Feier eingelade, wieder mal muss ein Geschenk her. Diesmal aber nix für Babys, meine Tante hat nämlich Geburtstag. Sie hatte sich dieses Jahr vorgenommen weniger Plastik zu benutzen und da traf es sich wunderbar, dass ich auf die Obst- und Gemüsebeutel von LiebEling gestoßen bin. Sie selbst hatte die Inspration von luzia pimpinella, aber ich finde die von LiebEling besser, warum erkläre ich noch ;).

Ersteinmal eine Erklärung um was es überhaupt geht. Die Einkaufsnetze sollen helfen, das im Supermarkt gekaufte Obst und Gemüse zur Kasse und dann nach Hause zu bekommen, ohne dass alles im Wagen, bzw. in der Tasche rumkullert und eventuell sogar zerquetscht wird. Aber dafür gibt’s im Supermarkt doch diese superpraktischen dünnen Plastiktütchen, könnte man jetzt anführen. Aber es geht ja eben darum, weniger Plastik, also auch weniger von diesen Tütchen zu benutzen. Da bieten sich so wiederverwendbare und auch waschbare kleine Beutelchen natürlich hervorragend an.

Die im LiebEling vorgestellten Beutel sind aus Fenster-Fliegengitter-Stoff gemacht. Davon hat man oft noch etwas Zuhause rumliegen, weil die meistens zu groß für die tatsächlich vorhandenen Fenster sind und man ne Menge abschneiden kann. Das mit dem Netz finde ich sehr praktisch, weil die Kassiererin so direkt sieht, was man ihr da aufs Band legt. Wenn jetzt jemand einwendet, dass diese Gitter ja aber auch aus Plastik sind, argumentiere ich einfach damit, dass ich sie sonst weggeschmissen hätte und Müllverwertung ist immer gut ;).

Was ich noch gut fand, waren die Perlen, die die Zugbänder zusammenhielten. So muss man keine Angst haben, dass einem das Band reinrutscht und man es wieder mühsam rausfriemeln muss.

Die Idee war also da, nun ging es an die Umsetzung. Gebraucht wurden: Reste vom Fliegengitter, Bändel, Holzperlen, Nähmaschine.

Die Beutel werden einfach auf links zusammengenäht und oben kommt ein Tunnelzug rein. Ich hatte das Bändel schon vor dem Nähen reingelegt da ich, wie oben schon erwähnt, kein Gefriemel mag.

Dann die Perle auf’s Bändel ziehen, Knoten rein, Enden abschneiden und anflemmen, damit nix aufgeht. Das war’s eigentlich auch schon. Supereinfach und superpraktisch also. Ich glaube ich mach mir selbst auch noch welche :).

Einkaufsbeutel

Ich habe insgesamt vier Beutel gemacht. Zwei sind ca. 35x35cm und zwei 15x25cm.

Hier noch einmal mit Gemüse 😉

eingesacktes Gemüse

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wenn ich grad schonmal dabei bin…

Da die Nähmaschine gerade schon aufgebaut ist, steht direkt das nächste Projekt an. Wir haben schon vor Monaten von Bekannten einen Hochstuhl für den Kleinen bekommen. Der Steg zwischen den Beinen ist leider sehr kaputt gewesen, aber sonst konnten wir den Stuhl schon benutzen. Ich hatte fürs Erste ein Sitzpolster gekauft, mir aber die ganze Zeit vorgenommen, noch den Steg neu zu machen. Heute morgen war es dann endlich soweit. Mit ein bisschen Wachstuch, Klettband und einer Perle, damit das Ende nicht durchrutscht, sieht das ganze schon tausendmal hübscher aus :).

Vorher:

Steg alt Stuhl alt

Nachher:

Steg außen Steg innen Steg neu

Stuhl neu

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Wir brauchen einen Buggy! Schnell!

Letzte Woche waren wir mit Freunden beim Camping. So richtig mit Zelt und allem. Ich werde jetzt aber keinen Blogeintrag über’s Zelten mit Baby schreiben, da dieser Urlaub alles war, außer repräsentativ… Zum Beispiel wären da die Temperaturen über 40°C, die den Kleinen auch Nachts ohne Schlafsack schliefen ließen und ihn so appetitlos machten, dass ich in einer Woche Urlaub nur drei Gläschen Babynahrung brauchte. Aber auch sommerliche Höchsttemperaturen retten einen nicht vor riesigen Haufen Gepäck, zuzüglich Zelt, Schlafsäcken, Isomatten etc.. Montagmorgen sollte es losgehen. Da wir kein eigenes Auto haben, war ein Bekannter von uns so nett uns mitzunehmen. Ich fing also in weiser Voraussicht schon am Donnerstag Abend mit packen an und sah den Taschenhaufen beim Wachsen zu. Im Kopf überschlug ich dann noch einmal wieviel Platz wir mit drei Erwachsenen und einem Maxi-Cosi-Baby im Auto haben und dachte nur: „Der Kinderwagen passt niemals ins Auto!“ Also musste ganz schnell ein Buggy her, was ganz einfaches, günstiges, nur für den Urlaub. Da mein Mann das ganze Wochenende arbeiten musste und ich ja mit packen schon genug zu tun hatte, kam allein mit dem Kleinen in die Stadt fahren und stundenlang Buggy-Aussuchen nicht in Frage. Für irgendwas im Internet bestellen war die Zeit dann auch ein bisschen knapp. Also schnell auf Ebay-Kleinanzeigen geschaut. Es gab sogar wirklich was ganz in der Nähe, 25€, mir unbekannte russische Marke, nur drei Bushaltestellen weit weg. Ich habe dann am Freitag angerufen und bin ne halbe Stunde später vorbeigegangen, zum Angucken. Der Buggy ist schon arg benutzt, und der Korb war kaputt, aber für 20€ habe ich ihn mit nach Hause genommen. Auf dem Rückweg fiel mir dann noch auf, wie niedrig die Griffe sind, aber was soll’s.

Zuhause war ich durch’s Packen anscheinend noch nicht genug ausgelastet, weshalb ich anfing den Buggy zu verschönern. Erstmal habe ich den kaputten Korb entfernt und den kompletten Buggy einmal auseinander genommen und abgeschrubbt!

Ich habe noch einen Sommerfußsack da gehabt, der dann direkt einen Verwendungszweck gefunden hat. Jetzt fehlten nur noch Schulter/Hals-Schonpolster und ein Bügel-Schoner. Also Nähmaschine raus und an die Arbeit…

Den grünen Baumwollstoff habe ich ausgesucht, damit es zum Buggy passt und der Blaue Fleece passt dafür zum Fußsack. Damit man auch wirklich von Polster sprechen kann, ist jeweils eine Schicht Fleece mit eingearbeitet.

Ich finde es sieht richtig schön sommerlich aus :).

Buggy Gurtschoner Buggy Sommerfußsack           Buggy Gurt- und Bügelschoner

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Baby-Körnerkissen

Irgendwann hat mich doch das Werdende-Mama-Nähfieber gepackt und ich habe mich erstmal an was einfaches gewagt: Körnerkissen. Schön klein, damit sie auch auf den Babybauch passen und mit Rapssamen gefüllt. die sind nicht ganz so hart wie Kirschkerne etc..

Die Stoffe sind Vintage ;). Der Katzenstoff stammt aus meiner Kinderbettwäsche, ist also schon über 20 Jahre alt und der Stoff mit den Kindern drauf, ist sogar aus der Bettwäsche meiner Tante rausgeschnitten und somit ganze 60 Jahre alt.

Bisher haben wir die Kissen zwar noch nicht gebraucht, aber ich mag sie trotzdem :).

Körnerkissen hinten Körnerkissen vorne