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Gut angekommen in 2016!

Ich muss euch etwas gestehen: Den letzten Post habe ich schon vor den Feiertagen geschrieben und dann am 27ten von WordPress posten lassen…

Dadurch war ich aber, bis auf WhatsApp und Instagram, vom 24.12. bis zum 03.01. Internet-Abstinent! Kein Pinterest, kein Facebook, kein sinnlos-rumgesurfe :). Wieder online musste ich mich dann ein bisschen zusammenreißen, nicht alles aufzuholen was ich verpasst hatte :P. „Fear of missing out“ ist ja der neue Fachbegriff für die Angst ES zu verpassen, aber statt ES selbst zu machen, Leute auf Facebook zu stalken, die ES anscheinend machen…

Um meinen Facebook-Konsum ein bisschen zu entschleunigen (noch so ein tolles Wort), bin ich dann auch direkt aus ein paar Gruppen ausgetreten und diversen Leuten entfolgt. Also nicht Freundschaft gekündigt, sondern Benachrichtigungen abgestellt. Wenn ich bei euren Posts Gefällt mir drücke, könnt ihr euch also glücklich schätzen, ihr seid noch nicht rausgeflogen ;).

Das Projekt Kochen mit Freunden läuft übrigens, nach dem Essen am Freitag gibt’s mehr darüber. Schon lange nicht mehr erwähnt, aber ebenfalls gut laufend ist unser regelmäßiger Spieleabend.

Der gute Vorsatz mehr Zeit mit Freunden verbringen ist also abgesichert! Ansonsten wäre da noch der Vorsatz mehr zu Basteln. Ob ich das so umgesetzt bekomme, könnt ihr dann ja verfolgen 😉

Frohes Neues Jahr!!!

Rückblick 2015

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Dog – Das Spiel mit dem Hund oder so ähnlich

Unsere Spielegruppe ist seit meinem letzten Post darüber noch ein bisschen gewachsen. Mehr Mitspieler bedeutet natürlich auch mehr Spieleinput. So kam es dass einer unserer Mitspieler uns vorschlug, das Spiel Dog zu spielen. Das ginge aber nur zu sechst und man bräuchte dafür ein „Mensch ärgere dich nicht“-Feld für sechs Spieler! Da wir keins da hatten, wurde eins im Internet gesucht, ausgedruckt und es konnte losgehen.

So spielt man Dog:

Von Kanada über die Schweiz gelangte das Spiel Dog in den deutschsprachigen Raum, bis auf meinen Wohnzimmertisch. Wie ich bei meiner Recherche erfahren habe, reichen schon vier Spieler aus, mit sechs macht’s aber mehr Spaß ;). Es bilden sich immer Zweierteams, die sich am Spielplan gegenüber sitzen. Das Spielprinzip entspricht dem von „Mensch ärgere dich nicht“. Es geht darum, die eigenen Figuren (und die des Partners) aus seinem „Zwinger“ ins Ziel zu bringen. Auf dem Weg dorthin versucht man die Spielfiguren des gegnerischen Teams zurück in ihre Zwinger zu schicken. Gewinner ist jenes Team, das als Erstes alle acht Figuren im Zielfeld platziert hat.

Anstatt Würfel benutzt man ein zwei Bridgespiele, also 2×52 Karten + 2×3 Joker, um vorwärts zu kommen (Wir haben immer nur ein Spiel benutzt). In jeder Runde wird eine wechselnde Anzahl von Spielkarten ausgeteilt (1. Runde 6 Karten, 2. Runde 5 Karten, 3. Runde 4 Karten, 4. Runde 3 Karten, 5. Runde 2 Karten, dann beginnt es wieder bei 6 Karten). Im Uhrzeigersinn legen die Spieler eine Karte aufgedeckt in die Mitte und fahren mit ihrer Figur den entsprechenden Kartenwert. Die Runde ist zu Ende, wenn alle Spieler alle Karten abgelegt haben. Kann ein Spieler mit seinen Karten nicht mehr fahren, scheidet er für diese Runde aus und muss seine Karten ablegen.

Vor dem Start jeder Runde tauscht man verdeckt eine Karte mit seinem Partner. Taktisch klug ist es natürlich, ihm eine Karte zu geben, mit der er eine Figur aus dem Zwinger holen kann. So kann wenigstens einer von euch in der Runde vorankommen. Wenn man seine vier Figuren im Ziel hat, bekommt man trotzdem weiterhin Karten und spielt von da an mit den Figuren seines Partners weiter. Es ist jedoch während des gesamten Spiels verboten, sich zu beraten oder über die Karten auf der Hand auszutauschen.

Steht eine Spielfigur das erste Mal auf dem eigenen Startfeld, blockiert sie das Feld. Niemand kommt vorbei, auch der Spieler selbst nicht und niemand kann die Figur heimschicken. Fährt ein Spieler mit seiner Figur auf ein Feld, auf dem bereits eine Figur steht, so wird diese Figur (auch eigene) geschlagen und in den Zwinger zurückgestellt. Beim Überholen passiert das nur, wenn man eine sieben hat.

Man muss jede Karte komplett ausfahren, auch wenn das bedeutet, dass man nicht ins Ziel kann, sondern eine Runde dranhängen muss. Das Überspringen im Ziel ist nicht erlaubt. Das Ziel darf nur vorwärts betreten werden! Wenn man noch am Anfang der Runde ist und eine Vier auf der Hand hat, kann man rückwärts fahren. Beim nächsten Zug kann man dann über den Start direkt ins Ziel fahren.

Kartenwerte

ASS – Fahre deine Figur auf Start ODER fahre 1 Feld vorwärts ODER fahre 11 Felder vorwärts

König – Fahre deine Figur auf Start ODER fahre 13 Felder vorwärts

Dame – Fahre deine Figur 12 Felder vorwärts

Bube – Du musst eine eigene Figur mit der eines Mitspielers tauschen

Karte 4 – du hast die Wahl, ob du 4 Felder vorwärts oder rückwärts fährst

Karte 7 – Fahre 7 Felder vorwärts, die Schritte kannst du auf deine Figuren aufteilen

ALLE FIGUREN, die mit einer 7 überholt werden, müssen zurück in den Zwinger!

Karte 2,3,5,6,8,9,10 – Fahre deine Figur so viele Felder vorwärts, wie die Karte anzeigt

Sonderregel: In manchen Spielvarianten, erlaubt einem die Karte 8 die eigenen Karten mit den Karten eines beliebigen Mitspielers auszutauschen.

Eine sehr informative Internetseite dazu ist Dogspiel.

Aber noch viel toller als das Spiel an sich, ist, dass mein Mann mir ein eigenes Dog-Spielbrett geschenkt hat. Er hat eine Schablone für den Laser-Cutter entworfen und mir ein schönes Brett aus Bambusholz gebrannt. Der Hund in der Mitte des Bretts war der Hund von ihm und seinen Brüdern.

02 dog unbehandelt zoom

Auf der Rückseite ist noch eine Version für acht Spieler, da haben wir aber noch nicht ausprobiert, ob das klappt.

01 dog unbehandelt

Das Brett ist so schon schön genug, aber ich habe trotzdem ein bisschen dran rumgedoktort, damit man die Farben besser zuordnen kann.

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Wer sich auch ein eigenes Spielbrett mit dem Lasercutter machen will, oder einfach nur einen Spielplan ausdrucken, kann das hiermit tun! Mit freundlicher Genehmigung meines fleißigen Mannes ;).

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Shame

Und wieder sind über vier Monate ohne ein Wort vergangen… Rausreden kann ich mich in diesem Fall aber mit einem Umzug nach Düsseldorf und einer längeren Phase des Unwohlseins, die es mir so gut wie unmöglich machte, einen Computer zu benutzen. Das hat Gott sei Dank ein Ende!

Aber dafür kann ich zu Projekt Nummer eins sagen, dass es gut funktioniert. Natürlich kann ich mich nicht immer mit allen auf der Liste treffen, aber es wird viel telefoniert und hin und her geschrieben. Ich denke, das halte ich so noch eine Weile durch ;).

Was auch super funktioniert, ist die Spielegruppe, die mein Mann und ich mit meinem Cousin begonnen haben. Wir treffen uns regelmäßig um gemeinsam Gesellschaftspiele zu spielen und wenn es mal ausfallen muss, ist der nächste Termin aber schon ausgemacht. Zwischendurch wird die kleine Gruppe auch durch Gäste bereichert und es wird auch nicht immer das gleiche gespielt, sondern die Schränke gut ausgereizt. Das wird natürlich dadurch begünstigt, dass man sich abwechselnd bei ihm oder bei uns trifft, sodass man zur Abwechslung quasi gezwungen wird. Außerdem ist so abgesichert, dass man sich nicht in der Wohnung verkriecht, sondern zwischendurch mal rauskommt :P.