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Namibia Teil 3: Shopping

Ich weiß, voll klischeemäßig, aber Shopping gehört im Urlaub halt dazu ;).

Sundown

Swakopmund

In Swakopmund waren wir fast eine ganze Woche, da habe ich also am meisten ausgegeben :P. Ich hatte natürlich nicht daran gedacht Hausschuhe mit nach Namibia zu nehmen. Da in unserer Ferienwohnung aber Steinfußboden war, brauchte man diese mehr als dringend. Also ging es erstmal zum Klamotten einkaufen. Das Primark-Äquivalent im südlichen Afrika ist MrPrice. Da bekommt man qualitativ nicht ganz so hochwertige, aber modische Anziehsachen zu günstigen Preisen. Für Urlauber mit zuviel Geld gibt es in Swakopmund mehrere Safari-Bekleidungsläden. Wenn man etwas ausgefallenere Kleidung haben möchte, muss man in den vielen kleineren Boutiquen gucken. Bei Colors am Ankerplatz habe ich mir zum Beispiel zwei schöne Batikkleider gekauft. Wenn man genau hinschaut, sieht man eins davon auf dem Foto unter meiner Jacke hervorflattern… Babysachen gab es ganz tolle bei Ackermans, wobei da viel mehr süße Mädchensachen waren. Im Pick’n’Pay-Supermarkt habe ich für den Kleinen ganz viele T-Shirts mit Comichelden gekauft :).

T-Shirt (1) T-Shirt (2)

Im Spar gab es shooshoos, die mir von Olaf’s Tante empfohlen wurden. shooshoos sind handgemachte Baby-Lederschuhe aus Südafrika, von denen es Krabbelschuhe und Lauflernschuhe mit fester Sohle gibt. Man kann sie auch in Deutschland im Internet bestellen (Amazon, windeln.de, baby-markt.de). Da waren soo viele süße dabei, aber ich habe mich dann für zwei Paar entschieden. Einmal Krabbelschuhe mit einem Pinguin, schließlich kommt der Winter. Und ein paar braune gefütterte Stiefelchen. Ich habe sie in Größe XL genommen, das ist zwar von 18-24 monaten, aber die in L haben ihm gerade noch so gepasst und die gefütterten Schuhe braucht er dann ja eh erst so im Dezember. So zumindest der Plan, konnte ja niemand mit diesem Mistwetter rechnen…

Shooshoos

Und für mich gab es auch noch was in Swakopmund: Stoff in Hülle und Fülle!!! In dem schönen Handarbeitsladen ZigZag gab es alles was das Näherinnenherz begehrt und ich hatte viel Mühe mich zu beherrschen nicht alles leerzukaufen.

Ich habe für mich fünf verschiedene Stoffe gekauft (voll viel pink) und einen süßen Roboterstoff für den Kleinen. Natürlich habe ich noch nicht die geringste Ahnung, was ich damit nähen will. Aber im Moment freut es mich schon allein sie im Schrank liegen zu sehen, sodass das Vernähen auch noch Zeit hat :).

Stoff Mama

Stoff K

Karibib

In Karibib war ich nur im Pep-Store (viel mehr gibt’s da auch nicht), und habe auch nur Dinge gekauft, die ich wirklich brauchte: einen Ersatzkoffer, weil meine Eltern einen von uns schon mit zurückgenommen hatten, eine Sonnenbrille, weil der Kleine meine alte zerbrochen hatte und ein Abschiedsgeschenk für die kleine Tochter einer Farmangestellten. Meine Ausrede um endlich mal süße Mädchenklamotten zu kaufen :P.

Mädchenoutfit

Windhoek

In Windhoek gibt es keine schnuckelige Altstadt, wie in den meisten deutschen Städten. Es gibt nicht einmal eine richtige Haupteinkaufsstraße, wie in Swakopmund. Auf der Independence Avenue gibt es zwar ein paar große Läden, aber das richtige Shoppingleben spielt sich in den Malls ab. Die größte ist wohl die Maerua Mall, gefolgt vom Wernhil Park und direkt daneben die Town Square Mall und die Post Street Mall. In den Malls gibt es Bekleidungsgeschäfte, Buch-, Elektronik- und Spielwarenläden, je mindestens einen Souvenir-Shop und Cafés und Restaurants. Da wir nur die letzten zwei Tage in Windhoek waren, ging es weniger darum etwas für uns selbst zu kaufen, als dass wir vielmehr nach Mitbringseln für Freunde gesucht haben.

Außerdem wollte ich unbedingt so ein Solarglas haben, wie mein Schwiegervater sie auf der Farm überall stehen hat.

2015-09-16 (25)

Meine Mutter hatte sich eins gekauft, als wir in Etosha waren, aber ich dachte natürlich ich finde irgendwo noch ein billigeres. Pustekuchen! In ganz Windhoek (bzw. so weit die Füße mich trugen) konnte ich keins finden. Also habe ich mir, sobald wir in Deutschland waren, eins im Internet bestellt, von Sonnenglas, direkt aus Südafrika…

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Falls einen die Füße nicht mehr tragen, sind die Taxis übrigens super. Man zahlt nicht für die Strecke, sondern im Stadtgebiet einfach einen Festpreis von 20 N$ pro Person, das sind ca. 1,30€. Dafür muss man allerdings damit rechnen, dass noch Leute zusteigen, wenn nicht alle Plätze belegt sind.

Noch ein Tipp am Rande: Die beiden Souvenir-Shops im Gate-Bereich des Hosea Kutako Flughafens bieten viele der Sachen günstiger an, als die Souvenierläden im Inland. Also noch einmal DIE Gelegenheit, seine ganzen Nam-Dollar loszuwerden!

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Namibia Teil 2: Namibia für Babys!

2015-09-11 (121)

Auf dem hier gezeigten Bild, sieht man ein Kind im Namibiaurlaub beim Essen, bzw. wie es mit Lätzchen ausgestattet gespannt beobachtet, wie Mama das Gläschen öffnet 😉

Bei meinem letzten Besuch in Namibia, der ja 5 Jahre zurückliegt, habe ich natürlich nicht auf die angebotenen Babyprodukte geachtet. Ich wusste aber, dass in den Städten die Supermärkte eigentlich alles haben, was das europäische Herz begehrt. Beim Packen riss ich mich also zusammen und packte nur eine dicke Packung Feuchttücher, ein Paket Windeln (Pampers BabyDry, wegen Nachts und so…) und Pulver für Abendbrei ein, man kann ja nie wissen.

Vom Windhoeker Flughafen ging es dann auch ersteinmal nach Karibib, zu Olaf’s Tante, wo wir uns akklimatisieren konnten.

In Karibib gab es dann sogar zwei Supermärkte (SMIG und OK) und den PEP-Store (so ähnlich wie KiK). Ich sah mich also erstmal nach Windeln um. Pampers gab es mehr Auswahl als beim Rossmann, aber auch sehr teuer. Den „Hausmarken“ wollte ich nicht so recht trauen, also blieb das mittlere Preissegment übrig. Ich entschied mich für die Huggies, was natürlich nichts damit zu tun hatte, dass Winnie Pooh drauf war, sondern nur weil ich davon in Deutschland schonmal Feuchttücher hatte :P.

Ich hatte 4er Windeln gekauft und grundsätzlich haben sie auch gepasst. Die saßen aber schon wesentlich enger als die Pampers und wenn man die Windeln übereinandergelegt hat, waren die einen ganzen Zentimeter schmaler! Ich hatte halt schon für den ganzen Urlaub gekauft, anstatt erstmal zu gucken, wie es passt und dann mehr zu holen. Also: Augen auf beim Windelkauf!!!

In den Supermärkten machte ich mich dann über die Babygläschen her. Ich suchte nach Mittagsbrei und Obst zum snacken. So zuckerlose Snacks wie bei uns (z.B. Reiswaffeln, gepufftes Getreide, Obstriegel) gab es leider nicht.

Ich habe mich einfach wild durchs Sortiment gekauft, daher auch Abendbrei, obwohl ich ja selbst welchen hatte.

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Die Quetschies waren im Prinzip genau wie bei uns, es gab welche nur mit Obst und welche mit Obst und Gemüse. Auch die Obstgläschen unterschieden sich nicht von dem, was man bei uns bekommt. Bei den Gemüse/Gemüse-Fleisch-Gläschen fiel einem jedoch sofort auf: Hier gibt nicht die Karotte den Ton an, sondern der Butternut-Kürbis. Nur die Spaghetti Bolognaise kamen ohne Kürbis aus.

Beim Abendbrei sah es hingegen ganz anders aus als bei uns. Während hier ja in der Regel zu Abend Milch-Getreide-Brei konsumiert wird, enthielten die Abendbrei hier alle Fleisch und Gemüse.

Auf den Gläser standen nicht nur die Zutaten, sondern auch Hinweise für die Mutter, die bei uns durch Ratgeberbücher und Werbeheftchen vermittelt werden. Zum Beispiel stand auf jedem Glas in Großbuchstaben: DO NOT ADD SALT AND/OR SUGAR! Mein Schwiegervater fragte mich auch schon am Anfang der Reise, ob der Kleine denn nicht einfach unser Essen mitessen kann, er sei doch schon alt genug. Darauf antwortete ich ihm, dass das mit der festen Nahrung theoretisch schon ginge, das Essen aber einfach viel zu scharf gewürzt sei. Er erwiederte nur stirnrunzelnd „Achso“ und fing an die Pfeffermühle über sein Fleisch zu entleeren…

Auf den Gläschen wurde auch nocheinmal darauf hingewiesen, dass man erst ab dem sechsten Monat Gläschenkost oder Selbstgekochtes geben soll und es wurde das Stillen bis zu 24 Monaten empfohlen.

In Swakopmund waren wir dann beim Spar, der eine wesentlich größere Auswahl (auch deutscher Produkte) hatte. Dort gab es dann auch HIPP-Breie, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass sie EU-Standards entsprechen. Da waren dann auch wieder Karotten drin :P. Bei dem Rote-Beete-Quetschi hatte ich allerdings ein bisschen Angst vor Flecken.

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Die Gläschen auf dem letzen Bild fand ich am spannendsten: Ganz links haben wir Maisbrei oder wie es in Namibia heißt Milipap mit Vanille. Es steht sogar extra drauf Tastes of Africa und ein kleiner Dreibein-Topf ist auch abgebildet um es als ein südafrikatypisches Gericht zu kennzeichnen. Die zwei Gläschen in der Mitte sind als „fruity Meal“ gekennzeichnet. Also ein normaler Mittagsbrei, aber mit Obst (z.B. Ananas oder Birne). Ganz rechts finde ich, haben wir das exotischste Gläschen: Rosinen-Brei!

Dem Kleinen hat auf jeden Fall alles geschmeckt und es gab nur minimale Stuhlveränderungen, die ich aber auf Klima und Wasser zurückführe ;).

Solange man in Stadtnähe ist, oder wenn man vor seinem Abenteuer-Urlaub einen Supermarkt aufsucht, kann man auf jeden Fall alles besorgen, was man so zur Babypflege benötigt. Was das angeht, erkläre ich Namibia offiziell als babytauglich!

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Namibia Teil 1: Die Flüge

Sundowner

So, die Urlaubsbilder sind ausgemistet – begonnen wurde mit einem Berg von 2.763 Fotos – und langsam kehrt wieder der Alltag ein (Hat ja auch nur ne Woche gedauert…). Ich habe mich entschlossen bei meiner Reiseberichterstattung nicht chronologisch, sondern thematisch vorzugehen. Beginnen werde ich aber trotzdem mit dem Hinflug!

Schon im Vorfeld des Fluges haben wir nachgefragt, ob es möglich wäre das Babybassinet vorzubestellen. Die Sachbearbeiterin meinte, sie würde uns das Bassinet reservieren, wir müssten ihr aber noch das ungefähre Gewicht bei Flugantritt nennen, da man das Bassinet nur bis 12 Monate und 10 Kg nutzen kann. Kein Problem, der Kleine ist ja ein Leichtgewicht. Von Deutschland nach Namibia fliegen zwei Airlines direkt und zwar ist das Condor von München und Air Namibia von Frankfurt. Ansonsten gibt es noch etwas günstigere Verbindungen über Südafrika oder Äthiopien, aber da ist man dann auch doppelt so lange unterwegs. Wir haben Air Namibia genommen, da Frankfurt von uns aus recht schnell zu erreichen ist und da Air Namibia Nachtflüge macht. Unser Flug ging dann um 20:10 Uhr und morgens ist man in Afrika :).

Da kam er dann also der große Tag. Meine Eltern haben uns mit dem Großraumtaxi abgeholt und wir sind dann mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen gefahren. Dort angekommen sagte man uns dann, dass das Babybassinet nur bis 6 Monate und 8 Kg zugelassen wäre und wir es deshalb nicht haben können. Das habe ich ja immer gerne, wenn niemand sich auskennt. Naja, also kein Babybettchen. Ich mache mich schonmal auf eingeschlafene Beine auf dem 9 1/2 Stunden-Flug gefasst. Aber Halt! Wir bekommen doch tatsächlich eine ganze 4er-Reihe in der Mitte nur für uns drei! Olaf sitzt also auf einem Außenplatz und ich kann in der Nacht mit dem Kleinen auf den restlichen drei Plätzen kuscheln. Sehr schön, auch wenn wir die Reihe direkt vor der Toilette hatten.

2015-09-05 (15)

Wir hatten und gegen einen eigenen Sitzplatz entschieden, da der Kleine bei so einer langen Strecke eh die meiste Zeit auf meinem Schoß gesessen hätte und wir uns die 1000€ dann sparen wollten. Im Endeffekt ist so ein Loop Belt aber echt für’n Arsch. Ich finde man kann vorher viel lesen, aber das selber erleben ist dann halt doch noch mal was anderes. Der Gurt ist viel zu steif Gurt und die Schnalle ist genauso groß wie bei den Erwachsenen. Der Gurt hilft einfach nur, dass das Kind nicht durchs Flugzeug krabbelt, bzw. im Ernstfall fliegt. Wobei ich auch nicht glaube, dass die Erwachsenen-Gurte im Ernstfall wesentlich mehr helfen…

Der Kleine hatte bis zum Flughafen eigentlich ganz gut mitgemacht. Man war ja auch ständig am Rumlaufen und es gab immer was zu sehen. Nach dem Security-Check wurde es dann schon schwieriger. Einfach da sitzen und aufs Einsteigen warten ist halt langweilig, nicht nur für uns. Dann gibt es im Wartebereich auch keine Wickelmöglichkeit mehr. Also schön auf den Stühlen gewickelt und in die hinterste Ecke zum Stillen verzogen. Als dann zum Pre-Boarding für Familien aufgerufen wurde (außer uns waren noch ein Paar mit zwei Töchtern im Grundschulalter, zwei allein reisende Teenager-Jungs und eine ältere Dame im Rollstuhl zugelassen) sind wir sofort an Bord. Wir hatten dann nochmal gefragt, ob wir auf einem der leeren Sitze unseren Maxi Cosy installieren dürfen, aber die Bitte wurde abgelehnt. Wenn ich jetzt die Bilder sehe, denke ich auch, dass der Maxi Cosy wahrscheinlich gar nicht zwischen die Sitze gepasst hätte. Mann, war das eng!

Sobald das Handgepäck verstaut war und wir unsere Plätze eingenommen hatten, drehte der Kleine auf. Alles wurde bestaunt, betatscht und mit lauten Bewunderungsrufen kommentiert. Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll, er ist immer wie so ein kleines Äffchen und macht spitze Ah- und tiefe Uh-Laute. Unser Vordermann fühlte sich schon dadurch beim Genuss des Board-Entertainments gestört und ich dachte nur er kann doch froh sein, dass der Kleine nicht schreit. Dieser Erkundungsmodus (vor allem der Fernbedienung) ging bis ca. 24 Uhr, dann wurde er langsam müde. Mit mehreren Positionswechseln und kurzen Schlafunterbrechungen hielt er bis zum Frühstück um 4:30 Uhr durch, dann war er wieder hellwach aber wir auch schon fast im Landeanflug. Ein bisschen Gequengel, kein Geschrei! Für seien ersten Flug war ich echt zufrieden.

Dementsprechend gelassen sah ich dann auch dem Rückflug entgegen. Der ging erst um 21:35 Uhr, der letzte Flug des Tages von Windhoek. Der Flughafen war also fast ausgestorben und der Kleine konnte sich krabbeltechnisch in der Vorhalle nochmal so richtig auspowern. Meine Eltern waren schon vor einer Woche wieder abgereist, dafür war beim Rückflug ein befreundetes Paar dabei, dass uns beim Gepäck helfen konnte. Kind, Autositz und dreimal Koffer plus Handgepäck ist gar nicht so einfach zu machen, vor allem, da man die Gepäckwagen in so gut wie allen Flughafenbereichen nicht benutzen darf. Das gilt sowohl für Windhoek, als auch Frankfurt! Am einfachsten ist es, wenn man das Baby umgebunden hat, dann hat man mit Rucksack und zweimal Handgepäck schon ne Menge gestemmt. Dafür, dass der Flughafen so winzig ist, hatte er aber wenigstens einen Wickeltisch in der Damentoilette.

Wir haben dann nochmal versucht nach dem Bassinet zu fragen, aber auch diesmal kam die Antwort, der Kleine wäre zu groß. Dafür wurden wir aber in die Eltern-Kind Reihe gesetzt. Der oft genannte Nachteil, dass man das Handgepäck nicht bei sich hat, hat mich bei diesem speziellen Flug nicht weiter gestört. Die Beinfreiheit ist Wahnsinn, aber dadurch, dass diesmal alle vier Plätze voll waren und ich den Kleinen die ganze Zeit auf dem Schoß hatte, war es schwer ihn am runterrutschen zu hindern. Ich musste die Füße entweder auf Zehenspitzen lassen, was bei fast zehn Stunden Flug einfach unrealistisch ist, oder etwas unter die Füße stellen, damit die Knie höher sind als der Schoß. Ich habe also eine Tasche unter die Füße getan und die Decke drübergelegt, sodass das Kabinenpersonal die Tasche nicht sieht und meckert :P. Direkt nach dem Einsteigen habe ich den Kleinen dann angelegt und er ist sofort eingepennt. Danach kamen noch die Belehrungen, das Abendessen wurde serviert (Ich habe auf Olafs Tisch gegessen – Tisch ausklappen mit Kind auf dem Schoß geht nicht) und wir haben einen Film geguckt, aber er hat trotzdem bis zum Frühstück durchgeschlafen. Beim Frühstück hat er dann ein bisschen am Brötchen geknabbert und ist sofort wieder eingeschlafen und erst wieder aufgewacht, als wir gelandet waren.

Ich würde ja sagen wir fliegen bald wieder, das klappt ja fantastisch, aber irgendwie traue ich dem Braten nicht so ganz!

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Einmal gut geflogen, immer gut geflogen? Oder war das immer von der Tagesform abhängig?

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Und über Nacht sieht die Welt ganz anders aus – Air Namibia

Reiseplanung

Ist das mal nicht der schönste Werbeslogan einer Nachtflüge anbietenden Fluggesellschaft, den ihr je gelesen habt? Auf jeden Fall sehr vielversprechend und sehr poetisch.

Ich bin voll drin in der Urlaubsplanung. Wir fliegen bald (Flugdaten gebe ich nicht raus) meinen Schwiegervater und den Rest der Namibiaansässigen Familie meines Mannes besuchen . Ich hätte ja auch kein Problem, einfach ein paar Wochen auf der Farm rumzugammeln, aber ein kleiner Teil meines Selbst will Touristenführer wälzen und lässt den Gammler in mir nicht gewinnen. Meine Eltern werden uns auf unserer kleinen Reise begleiten und da sie noch nie in Afrika waren und glaube ich auch so schnell nicht wieder hinfliegen werden, möchte ich natürlich auch, dass der Trip sich für sie lohnt und sie ein bisschen was vom Land sehen. Inwieweit sich das dann alles mit dem Kleinen umsetzen lässt, sehen wir dann vor Ort. Wir sind ja flexibel ;).

In die Tiefe gehen

Wenn ich denn endlich mal die nüchterne Reiseplanung abgeschlossen habe, werde ich mich (wenn die Zeit noch reicht), noch diesen drei Büchern widmen. Wobei die beiden Erzählungen ja auch noch gut während dem Urlaub gelesen werden können. Das ist sowieso so ein Problem: Soll ich tatsächlich Urlaubslektüre einpacken? Normalerweise lese ich im Urlaub immer so fünf Bücher (Jaa, auch auf ûnserer Hochzeitsreise :P). Aber ich komme ja Zuhause schon nicht zum lesen, vor allem seit ich nähe und bastel anstatt zu lesen wenn der Kleine schläft …

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mal gucken wieviel Platz noch im Koffer ist. Die Geschenke für die Familie sind übrigens schon fast fertig. Eins muss ich noch fertignähen und werde dann berichten.

Gastgeschenke

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Abflug

Wollte mich fuers erste verabschieden. Olaf und ich fliegen heute nach Cancun und erforschen Yucatan. Ich weiss nicht, wies da mit Internet ist, also gibts erstmal keine neuen Eintraege.

Am Donnerstag hatte Olaf ne Pruefung in Spanisch und wir sind die Woche ueber in Monterrey geblieben. Wir waren noch ein paarmal im Kino (Franklyn und A Serious Man)! Bei A Serious Man, war ja auch Englisch mit Spanischen Untertiteln, haben die am Anfang Jiddisch gesprochen und Olaf und ich haben fast alles verstanden ;). Da waren wir gegenueber den Mexikanern im Vorteil. Naja, oder auch nicht, die haben durch die Untertitel ja alles verstanden… Ich kann uebrigens immer noch kein Spanisch, aber das passt schon ;P.

Aaaahhhh, im Sueden gibts Muecken!!!! Aber ich freu mich schon aufs karibische Meer und den Strand! Also, bis bald…

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Monterrey – Samstag

Heute waren wir im Parque Plaza Sesamo! Genau, im Vergnuegungspark der Sesamstrasse!

(http://www.parqueplazasesamo.com)

Der Park an sich ist eher was fuer kleinere Kinder, es gibt drei Fahrgeschaefte, die auch fuer uns interessant waren, aber sonst mehr Kindekarusells. ABER: Fuer nur ein bisschen mehr Eintritt, bekommt man Zugang zum angeschlossenen Freibad mit Reifenrutschen etc. und fuer noch ein bisschen mehr Eintritt darf man auch noch ins Wellenbad. Insgesamt warens irgendwie 10-15 Euro…


Yeah, Freibad im Maerz 🙂

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Monterrey – Freitag

Heute waren wir in der Innenstadt von Monterrey. Ich wollte ein bisschen shoppen, aber am Ende hatte Olaf einen neuen Guertel und ich nix :(. Der alte gruselige Mann auf dem einen Bild gehoert uebrigens in eine Geisterbahn, die im hinteren Teil eines Kostuemshops versteckt ist, aber das kleine Schild „Casa del Terror 15 pesos“ hat mich magisch angezogen 🙂

Ein Photo muss ich euch leider vorenthalten. In der Einkaufsstrasse gabs eine Zoohandlung mit einem PONY im Schaufenster!!! Da stand man darf keine Photos machen und da stand ne Wache, wahrscheinlich, damit man sie nicht an den Tierschutz verpetzt. Wir haben ein Photo von weitem gemacht, aber da sieht man leider nicht viel…