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Batman Kostüm

00 Batman Kostüm

Ging jetzt doch schneller als erwartet. Heute Vormittag habe ich nun also das Kostüm für drinnen genäht. Ein kleiner Batman mit Cape :). Auf Fledermaus-Ohren habe ich verzichtet. Der Kleine ist nicht so der Mützenfan und rupft immer alles ab, was man nicht festbindet…

Diesmal habe ich es mir ein bisschen leichter gemacht und den Overall gekauft anstatt ihn selbst zu nähen.

Die Bauchtasche habe ich abgetrennt und dann ging es für den Overall erstmal in die Waschmaschine.

Ansonsten brauchte ich noch zwei alte T-Shirts (schwarz und gelb), schwarzen Filz und ein Lätzchen, als Vorlage für das Cape.

Aus dem schwarzen T-Shirt wurden dann „freihand“ das Höschen und das Cape, wobei ich kein eigentliches Höschen, sondern nur den Stoff auf den Overall genäht habe. Das gelbe T-Shirt wurde zum Gürtel und zum Untergrund für das Fledermaus-Symbol aus Filz.

Beim nächsten Mal wird zwischendurch öfters mal anprobiert, bevor ich alles festnähe. Irgendwie hängt das Höschen ziemlich tief und der Gürte ist dafür zum Ausgleich etwas breiter geworden. Ich finde man erkennt aber sofort was es sein soll und für einen Vormittag Arbeit ist es ein echt süßes Kostüm geworden :).

05 vorn (2)

 

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Totoro-Kostüm für Karneval

05 In Action (3)

Wer noch kein Karnevals-Kostüm für sein Kind hat sollte jetzt die Ohren spitzen. Für dieses süße Totoro-Kostüm habe ich nämlich (trotz herumwuselndem Zwerg) nur zwei (!) Tage gebraucht!!!

Das Tutorial für das Kostüm habe ich bei you & mie gefunden. Cherie hat dort gleich zwei Totoro-Kostüme für ihre beiden Töchter genäht. Einmal den grauen und einmal den blauen Totoro, aus dem Anime Mein Nachbar Totoro. Da sie aus den USA kommt, sind es zwar Halloween-Kostüme, aber das hält ja einen Jecken nicht ab ;). Das Tutorial ist auf englisch, aber die Bilder sind eigentlich recht selbsterklärend.

Es gibt kein fertiges Schnittmuster, sondern eine Anleitung wie man aus einem Pyjama ein eigenes herstellt. Ein paar Stunden habe ich also damit verbracht das Schnittmuster zu zeichnen und schonmal alle Teile auszuschneiden.

01 Teile

Zuerst habe ich mich an die Mütze gewagt, so hatte ich schneller ein Erfolgserlebnis ;). Die Öhrchen habe ich leider unten nicht genug ausgestopft, deshalb stehen sie nicht so schön ab :(.

Der Kleine wollte die Mütze trotzdem gar nicht mehr ausziehen, den interessieren perfekte Ohren halt nicht so wie seine Mama…

Der Overall hat mich dann wesentlich mehr Zeit und Nerven gekostet. Mein erster Reißverschluss!!! Ich war so nervös und habe es dann natürlich direkt versaut. Ist ganz wellig geworden 😦 funktioniert aber trotzdem und das ist ja die Hauptsache. Den Bauch habe ich ein bisschen mit Füllwatte ausgestopft, damit der Kleine nicht nur in die Breite geht ;).

02 vorne

03 hinten

Der Kleine liebt sein Kostüm und auch wenn die Arme ein bisschen lang und der Bauch ein bisschen dick geworden sind, bin ich wirklich superglücklich mit dem Ergebnis!

Der Fleecestoff ist megawarm und das Kostüm somit eher für den Straßenkarneval geeignet. Für drinnen habe ich mir was anderes überlegt. Das seht ihr dann in den nächsten Tagen :).

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Geburtstagskrone für meinen Kleinen

Ich konnte es mal wieder nicht lassen und musste den Pinterest-Postern alles nachmachen…

Diesmal eine Geburtstagskrone für meinen kleinen Schatz, der HEUTE 1 Jahr alt wird!!!

War natürlich auch wieder ein Schnellschuss. Ist ja nicht so, dass ich gestern nichts Anderes zu tun gehabt hätte, wie z.B.: Putzen oder Backen ;).

Hier meine Inspirationsquellen (Bilder sind Links):

Decke Krone Wimpel Krone

Bei der einfachen Krone habe ich die Vorlage (das Pattern) benutzt, aber die Krone dort ist aus zwei dünnen Filzlagen, während ich zeitbedingt nur eine dicke Lage verwendet habe.

Mit dem Löwenmotiv bin ich dem mit den Einladungen vorgegebenem Motto AFRIKA treu geblieben, wie ich ja auch sonst eher afrikabezogen für den Kleinen bastel. Dem wird natürlich auch die „Party“-Dekoration folgen. Party in Anführungszeichen, da es sich ja einfach um einen netten Spielnachmittag mit befreundeten Müttern handeln wird.

 Krone vorn

Krone hinten

Passend zu der Krone gibt es dann noch einen kleinen Anstecker.

Brosche

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Pixi-Buch-Hülle

Diesmal brauchte ich ein Geschenk für ein etwas größeres Kind. Größer meint in diesem Fall immer noch Kindergartenalter ;). Mein Mann wollte gerne Pixi-Bücher verschenken und ich wollte was basteln. Tadaa: Eine Pixi-Buch-Hülle aus Stoff. Man kann seine Bücher in der Hülle schön bündeln, transportieren und sie vor Eselsohren und Flecken schützen. Außerdem sieht es auch einfach hübsch aus.
Hülle zu

Ich habe im Internet nach Vorlagen gesucht und habe mich an die Anleitung von was eigenes gehalten. Ich habe erst ziemliche Probleme mit den Anweisungen gehabt, finde die Anleitung aber im Nachhinein wirklich logisch und einfach. Ich weiß auch nicht, auf welchem Schlauch ich da stand… Beim nächsten Mal werde ich den Futterstoff aber glaube ich etwas länger machen, da mich die entstandene Lücke doch etwas stört.

In allen Anleitungen wird immer Vliesline benutzt. Sowas habe ich aber nicht Zuhause und konnte mich bisher auch noch nicht aufraffen etwas zu bestellen. Ich habe einfach eine Schicht Fleece-Decke eingenäht um die Hülle etwas dicker und fester zu machen ;). Der Außenstoff ist derselbe wie beim Körnerkissen (aus meiner Kinderbettwäsche), der Innentaschenstoff ist von Buttinette.

Hülle außen Hülle innen

Auf jeden Fall eine schöne Idee, die ich wohl noch öfters nähen werde!

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Einkaufsnetze für Obst und Gemüse

Wieder ein Mal bin ich auf eine Feier eingelade, wieder mal muss ein Geschenk her. Diesmal aber nix für Babys, meine Tante hat nämlich Geburtstag. Sie hatte sich dieses Jahr vorgenommen weniger Plastik zu benutzen und da traf es sich wunderbar, dass ich auf die Obst- und Gemüsebeutel von LiebEling gestoßen bin. Sie selbst hatte die Inspration von luzia pimpinella, aber ich finde die von LiebEling besser, warum erkläre ich noch ;).

Ersteinmal eine Erklärung um was es überhaupt geht. Die Einkaufsnetze sollen helfen, das im Supermarkt gekaufte Obst und Gemüse zur Kasse und dann nach Hause zu bekommen, ohne dass alles im Wagen, bzw. in der Tasche rumkullert und eventuell sogar zerquetscht wird. Aber dafür gibt’s im Supermarkt doch diese superpraktischen dünnen Plastiktütchen, könnte man jetzt anführen. Aber es geht ja eben darum, weniger Plastik, also auch weniger von diesen Tütchen zu benutzen. Da bieten sich so wiederverwendbare und auch waschbare kleine Beutelchen natürlich hervorragend an.

Die im LiebEling vorgestellten Beutel sind aus Fenster-Fliegengitter-Stoff gemacht. Davon hat man oft noch etwas Zuhause rumliegen, weil die meistens zu groß für die tatsächlich vorhandenen Fenster sind und man ne Menge abschneiden kann. Das mit dem Netz finde ich sehr praktisch, weil die Kassiererin so direkt sieht, was man ihr da aufs Band legt. Wenn jetzt jemand einwendet, dass diese Gitter ja aber auch aus Plastik sind, argumentiere ich einfach damit, dass ich sie sonst weggeschmissen hätte und Müllverwertung ist immer gut ;).

Was ich noch gut fand, waren die Perlen, die die Zugbänder zusammenhielten. So muss man keine Angst haben, dass einem das Band reinrutscht und man es wieder mühsam rausfriemeln muss.

Die Idee war also da, nun ging es an die Umsetzung. Gebraucht wurden: Reste vom Fliegengitter, Bändel, Holzperlen, Nähmaschine.

Die Beutel werden einfach auf links zusammengenäht und oben kommt ein Tunnelzug rein. Ich hatte das Bändel schon vor dem Nähen reingelegt da ich, wie oben schon erwähnt, kein Gefriemel mag.

Dann die Perle auf’s Bändel ziehen, Knoten rein, Enden abschneiden und anflemmen, damit nix aufgeht. Das war’s eigentlich auch schon. Supereinfach und superpraktisch also. Ich glaube ich mach mir selbst auch noch welche :).

Einkaufsbeutel

Ich habe insgesamt vier Beutel gemacht. Zwei sind ca. 35x35cm und zwei 15x25cm.

Hier noch einmal mit Gemüse 😉

eingesacktes Gemüse

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*Freebook* Latzhose Größe 74/80 – ein Erlebnisbericht

Wer meinem Blog folgt, der weiß, ich bin eine blutige Nähanfängerin. Also, warum ein Freebook??? Wer meinem Blog folgt, hat aber vielleicht auch bemerkt, dass ich manchmal ein bisschen größenwahnsinnig bin. Hier also ein Schnittmuster und Tutorial für eine Baby-Latzhose, Größe 74/80.

Schnittmuster Latzhose

Tutorial

Nachdem ich mir eine leichte Sommerhose für Namibia genäht hatte, dachte ich, ich mache dem Kleinen auch noch eine aus schön dünnem Stoff. Beim letzten Mal in Namibia hatte ich so ein schönes Kleid, dass mittlerweile aber einen Fleck hatte, der nicht mehr rausging. War glaub ich Öl von der Fahrradkette. Also sollte das Kleid auf diesem Wege die Chance bekommen noch einmal ins schöne Afrika zu reisen.

00 Kleid (2) 01 Vorlage (1)

Als Vorlage diente mir eine Latzhose, die ich selbst als Baby getragen habe und die jetzt der Kleine aufträgt ;).

Zuerst wurden also die Maße von der Hose ge- und der Versuch eines Schnittmusters unternommen. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen ;).

Beim Nähen häuften sich dann die Probleme. Ich habe natürlich nicht darüber nachgedacht, ob das jetzt ein elastischer Stoff ist, den ich da verarbeite und dass ich vielleicht anders vorgehen muss beim Nähen. Dass man, wenn man das erste Mal im Leben ein Knopfloch näht, nicht unbedingt direkt mit dem richtigen Stoff loslegt, vor allem, wenn man keinen mehr übrig hat um das versaute Stück zu ersetzen, daran denkt man auch nicht. Oder, dass verschiedenes Garn, verschiedene Spannungen hat und wenn man das nicht berücksichtigt, Bandsalat veranstaltet…

Aber wie immer, hat’s trotzdem irgendwie geklappt und ich mein, er trägt die Hose ja eh nur zwei/drei mal :P.

fertig (1) fertig (2) fertig (3) fertig (5)

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Sommerhose aus Maxikleid

Manche Frauen haben da diese ganz spezielle Problemzone… Sie erlaubt es einem zum Beispiel nicht, an einem richtig heißen Sommertag, ein Kleid ohne kuschelig warme Radler-/Strumpfhosen zu tragen. Bei meinem letzten Namibia-Besuch vor fünf Jahren, kannten meine Oberschenkel dieses Problem noch nicht. Heute sieht die Sache ein bisschen anders aus.

Was packt man also ein, wenn der Babybauch immer noch nicht soweit zurückgegangen ist, dass die alten Sommerhosen passen und man einfach genug davon hat, bei hohen Temperaturen immer drei Schichten zu tragen?

Ich habe mich gegen Neukaufen und für Neumachen entschieden. Also wird aus meinem alten Maxikleid eine fluffig luftige Sommerhose.

00 vorher Kleid

Irgendwie habe ich kein besseres Foto von dem Kleid gefunden. das war in Namibia, September 2010. Durch den Laufschritt ist das Kleid ein bisschen hochgeschoben, es sieht also kürzer aus, als es wirklich ist. Die Träger sieht man nicht, weil ich sie ins Kleid gestopft hatte. Sonst hat man immer so einen fetten Knoten auf der Schulter gehabt.

Die Träger wurden dann auch gleich als erstes abgeschnitten!

01 Bändel abschneiden

Dann habe ich den Kleid auf Hüfthöhe angezogen und vor dem Spiegel geschaut, wo ich ungefähr den Schritt ansetzen muss. Ich sage schonmal gleich, das ging voll in die Hose. Er ist jetzt viel zu weit oben und ich muss die Hose ganz schön auf Hüfte tragen, damit es nicht allzu schlimm aussieht. Aber die Leute im Urlaub sieht man ja eh nicht wieder :P. Also: Schön großzügig den Schritt bemessen!!! Und wer schonmal ne Hose genäht hat, kennt sich wahrscheinlich auch eh viel besser aus als ich…

Ich habe also die Stelle wo ich den Schritt vermutete mit einer Stecknadel markiert und das Kleid dann in der Mitte gefaltet und ebenfalls festgesteckt.

02 Markieren 03 zusammenlegen

Den Schnitt habe ich einfach gerade gemacht, wahrscheinlich wäre es da für die nächste Hose sinnvoller da ein bisschen Form im Schritt reinzubringen.

04 schneiden (1) 04 schneiden (2)

Dann kommt die Nähmaschine zum Einsatz. Die Hosenbeine habe ich einfach auf links zusammengenäht. Anschließend habe ich für jedes Bein ein Gummiband zugeschnitten (mit 2cm Zugabe, die dann übereinandergelegt wird) und dieses rund zusammengenäht. Einfach ein paarmal im Zickzack drüber und dann hält das.

05 Beine nähen 06 Gummiband

Die Beine waren nach dem Nähen unten ziemlich trompetig. Ich musste den Stoff also ein bisschen übereinanderlegen, damit es eng genug fürs Gummiband war. Ich habe das Gummiband einfach mit Zickzack-Stich am unteren Rand der Hose innen festgenäht, ganz zweckmäßig, nicht hübsch. Den Rand dann einmal nach innen umgeklappt und dann nochmal mit nem geraden Stich hübsch fixiert. Ist jetzt nicht besonders vorzeigbar, aber hält ;).

07 feststecken

08 Gummizug

Hier also die fertige Hose. Das mit dem Schritt sieht halt echt ein bisschen blöd aus, vor allem hinten, aber es fühlt sich nicht störend an und wenn man die Hose noch was runterzieht geht’s auch.

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